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Digitale Welt
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SPIEGEL ONLINE - Netzwelt - Umbruch der Medienwelt

Nachrichten zu Internet und Technik, Handys und Computern. Aktuelle Reportagen, Analysen, Service - und täglich Ehrensenf.
Letzte Aktualisierung: 20.05.2012 04:03:33
  • Smartphone-Boom: Europa liest Nachrichten mobil
    Wachstumsraten im hohen zweistelligen Bereich, teils sogar weit jenseits der 100 Prozent: Die Nutzung von Nachrichtenangeboten auf Smartphones steigt in Europa rapide an. Unsere Infografik zeigt: Briten nutzen mobile Newsangebote am häufigsten, in Spanien ist das Wachstum am schnellsten.
  • S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine: Jetzt gibt's Geld
    Die sozialen Medien werden erwachsen, denn inzwischen sind Internetnutzer nicht nur zum Klicken bereit - sondern manchmal auch zum Zahlen. Ein Stromberg-Film ist bereits mit Crowdfunding finanziert worden, ein neues Computerspiel auch. Aber Deutschland hinkt wieder mal hinterher.
  • Paid Content: Mediengruppe Madsack will im Web Geld vom Leser
    Viele Beiträge aus der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung", der "Neuen Presse" und anderen Zeitungen der Madsack-Gruppe werden im Web künftig nur noch gegen Geld verfügbar sein. Die Mediengruppe stellt auf ein Bezahlsystem um.
  • Originelle Werbekampagne: Der "Guardian" stellt Schweine vor Gericht
    Die drei kleinen Schweinchen sind arme, unschuldige Opfer, der Wolf selbstverständlich böse? Weit gefehlt - so stellt es jedenfalls die britische Tageszeitung "The Guardian" in einem originellen Werbespot dar. Es geht darin um Journalismus in Zeiten des Social Web.
  • Letzter Tag der "DLZ": Sterben in Barsinghausen
    Wenn mit der Todesanzeige die Abokündigung kommt: Mehr als 126 Jahre lang versorgte die "Deister-Leine-Zeitung" die Menschen in Barsinghausen mit kleinen und großen Nachrichten. Doch jetzt sterben die Leser - und mit ihnen das Blatt. Requiem für ein Print-Produkt.
  • "Il Manifesto": Untergang des roten Kampfblatts
    "Il Manifesto" war Italiens traditionsreiche kommunistische Tageszeitung und Leitmedium der Eurokommunisten. Jetzt steht das Blatt vor der Pleite. Die Leser sind geflohen, die staatlichen Subventionen wurden gekürzt und die alten Feindbilder funktionieren schon lange nicht mehr.
  • Netzkultur: Der Tod des Cyberflaneurs
    Das Spazierengehen, das Flanieren im Netz stirbt einen langsamen Tod. Schuld sind Facebook und Google. Effizienzversessenheit und die Tyrannei des Sozialen machen dem Cyberflaneur den Garaus.
  • Neues Medienportal Vocer: Jetzt mal ganz langsam...
    Gibt es eine "Slow Media Bewegung"? Die Macher des Medienportals Vocer.org glauben an den Bedarf an weniger kurzatmiger Medienberichterstattung. Ein "journalistischer Think Tank" soll Vocer sein, Kritik, Analyse und Vision zusammenführen - gründlich und vertieft. Ein guter Ansatz?
  • "Heise-Urteil": Verfassungsgericht weist Beschwerde der Musikindustrie ab
    Links in Online-Artikeln sind auch dann erlaubt, wenn sie auf rechtswidrige Angebote verweisen. Das entschied das Bundesverfassungsgericht nun in letzter Instanz. Mit dem Urteil endet ein jahrelanger Streit zwischen dem Heise-Verlag und Medienunternehmen.
  • Arianna Huffington: "Wir sind sehr opportunistisch"
    Die "Huffington Post" ist gerade in Frankreich gestartet, dann kommen Spanien, Italien, danach Deutschland. Kritiker werfen der Web-Zeitung Billigjournalismus vor - aber das ist Polemik, widerspricht Gründerin Arianna Huffington. Man habe lediglich das Netz verstanden.
  • Social Networks: Facebook treibt Zeitungs-Websites Leser zu
    Facebook gilt so manchem Verlagsmanager als gefährliche Konkurrenz um Aufmerksamkeit und Werbegelder. Doch das Social Network bringt Zeitungs-Websites auch eine Menge Publikum, wie eine aktuelle Grafik zeigt: Der Zuwachs der Besucher von Facebook ist rasant.
  • Online-Videos: Chinas YouTube-Klone stechen das Staats-TV aus
    Chinas größte Video-Websites bekämpfen einander vor Gericht. Gegenseitig werfen die Plattformen sich vor, Inhalte des jeweiligen Rivalen zu missbrauchen. Hintergrund der Auseinandersetzung: Chinas Netzbranche ist dabei, Zuschauer mit Kommerz vom öden Staatsfernsehen wegzulocken.
  • Schweizer Zeitung "Tageswoche": Netz-Rebellen gegen Rechtspopulisten
    Weltweit sinken Zeitungsauflagen, in Basel gewinnt dagegen die neue "Tageswoche" Tausende Abonnenten. Bei dem Hybridmedium sind Papier und Netz gleich wichtig, finanziert wird das Experiment von einer Mäzenin, die so den Kampf gegen eine rechtspopulistische Medienmacht unterstützt.
  • Kommunikationsirrsinn: Wer bin ich - und wenn ja, wo?
    Der moderne Mensch ist verkabelt wie auf der Intensivstation. Aber ist die Vollvernetzung via Facebook, Twitter und Co. wirklich ein Segen? Tatsächlich verlieren wir jede Beziehung zu Raum und Zeit. Unsere Hirne sind vom Herzen entkoppelt.
  • E-Book-Kartellverdacht: EU-Kommission ermittelt gegen Apple und Verlage
    Gab es unerlaubte Absprachen? Die EU-Kommission prüft, ob Apple und mehrere Verlage beim Vertrieb von E-Books rechtswidrige Vereinbarungen gegen den Wettbewerb geschlossen haben.
  • Gebührenverschwendung: Silvester-Doppel bei ARD und ZDF
    Ist Gebührengeld sinnvoll angelegt, wenn sich ARD und ZDF damit nur gegenseitig Konkurrenz machen? Die wiederholte zeitgleiche Übertragung der Silvesterkonzerte bei den Öffentlich-Rechtlichen sorgt bei Politikern für Unmut - die Sender fühlen sich völlig unschuldig.
  • "New York Times"-Doku: Die graue Lady lernt das Twittern
    Massenentlassungen und Bankrott-Gerüchte: Selbst die "New York Times" zitterte in der US-Zeitungskrise. Für seine Doku "Page One" sprach Regisseur Andrew Rossi mit Redakteuren, Bloggern und Forschern - vor allem aber setzt er dem ehrwürdigen Papierprodukt ein Denkmal. Es ist auch höchste Zeit.
  • Nachrichtenportal: AOL plant deutsche "Huffington Post"
    Großbritannien hat sie schon, Frankreich und Deutschland sollen folgen: AOL will seine erfolgreiche Nachrichtenseite "Huffington Post" in Europa etablieren. Für die deutsche Ausgabe wird nur noch ein Medienpartner gesucht - weitere Websites sind bereits in Planung.
  • Medienumbruch in Frankreich: "France-Soir" wird Online-Zeitung
    Nie wieder Papier: Das französische Traditionsblatt "France-Soir" wird nach Medienberichten ab Dezember nur noch online erscheinen. Drei Viertel der Belegschaft könnten so ihren Job verlieren - dagegen regt sich Protest: Ein Streik verhinderte das Erscheinen der Dienstagsausgabe.
  • Online-Journalismus: "Huffington Post" will Europa erobern
    Expansion des Billigjournalismus: Die US-Website "Huffington Post" will in Europa wachsen. Zunächst soll in Frankreich ein Ableger der Publikation aufgelegt werden, die sich durch meinungsstarken aber auch sehr Suchmaschinen-orientierten Journalismus einen Namen gemacht hat.