Bilder des Tages - Aktuelle Nachrichten auf STERN.DE
In der Fotostrecke "Bilder des Tages" trägt STERN.DE die stärksten Fotos eines Tages zusammen. Täglich die zehn besten aus über Tausend.
Letzte Aktualisierung: 20.05.2012 05:27:40
- Zombies in Red
Bangkok, Thailand. Als Geister der Toten haben sich diese thailändischen Red-Shirt-Supporter verkleidet, um den zweiten Jahrestag der Unruhen in Bangkok zu begehen. 91 Tote und mehr als 2000 Verletzte waren zu beklagen, als die Regierungstruppen 2010 den Protest gewaltsam niederschlugen
- Schlaflos in Lausanne
Lausanne, Schweiz. Weder Rollenspiel noch Maskenball, vielmehr ist dies ein professionelles Meeting: In Lausanne treffen sich traditionelle Nachtwächter in altem Ornat. Mehr als hundert von ihnen gibt es noch in der Schweiz, Frankreich, England, Holland, Deutschland, Polen und Skandinavien
- Gaga geht gar nicht
Manila, Philippinen. Nachdem man im Nachbarland Indonesien Lady Gagas Shows abgesagt hat, wird der Protest auch auf den Philippinen immer lauter. Nacktheit, obszöne Gesten und Gotteslästerung werden der US-Sängerin, deren Tour in der kommenden Woche den Inselstaat erreicht, vorgeworfen
- Notnahrung
Manila, Philippinen. Eine Mutter füttert ihr Kind im Delpan-Sport-Komplex. Die Nahrung wird vom philippinischen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt. Rund 1300 Familien leben vorübergehend in den Sporthallen, nachdem ein riesiges Feuer am 11. Mai eine Slumsiedlung zerstört hat
- There's a light...
Kyushu, Japan. Das Licht stammt vom südkoreanischen Satelliten H-IIA, der gerade vom japanischen Tanegashima-Raumfahrtzentrum aus ins All geschossen wurde. Es ist Japans erster Vorstoß in die bisher europäisch und russisch bestimmte kommerzielle Raumfahrt
- "Den Helden der Aleppo-Universität"
Homs, Syrien. Während das Assad-Regime unter den Augen der Welt fröhlich weiter die eigene Bevölkerung abschlachtet, sucht die Opposition im Land den Menschen draußen mitzuteilen, was passiert. Dieses Bild zeigt die Zerstörung im Bazaar der umkämpften Stadt Homs. Aktivisten haben die heutigen Proteste der Solidarität mit den Studenten der Universität von Aleppo gewidmet. Die jungen Demonstranten haben sich von den brutalen Repressalien nicht einschüchtern lassen
- Horror am Nachmittag
Bangkok, Thailand. Auf einer Pressekonferenz zeigt die Polizei zwei von sechs mit Blattgold überzogene Feten. Sie wurden im Touristenbezirk Chinatown gefunden. Ein britischer Staatsbürger thailändischer Herkunft wurde verhaftet. Es wird davon ausgegangen, dass die Feten Teil eines okkulten Rituals und für Käufer in Taiwan bestimmt waren
- Blut für Öl
Chicago, Amerika. Demonstarnten "sterben" im Öl, um gegen die Keystone-Pipeline zur weiteren Ausbeutung der Alberta-Ölsanden zu protestieren. Anlass ist der Nato-Gipfel
- Fahnendienst
Peking, China. Paramilitärische Polizisten bewachen den Tiananmen-Platz und warten auf das Einholen der Landesfahne, ein Schauspiel, das jeden Tag zu Sonnenuntergang Zuschauer findet. Es hat allerdings nichts damit zu tun, dass zu dieser Jahreszeit vor 23 Jahren der Tiananmen-Platz als Schlachtplatte in die Geschichte eingegangen ist, als die chinesische Regierung Studentenproteste blutig niederschlug und Panzer gegen die eigene Bevölkerung schickte
- Container-Chaos
Gdynia, Polen. Im Baltic-Containerhafen ist ein Kran umgestürzt und hat zig Schiffscontainer mitgerissen. Drei Menschen wurden verletzt
- Kleider machen Geschlecht
Toronto, Kanada. Jenna Talackova posiert im Bikini für die Wahl zur Miss Universe in Kanada. Talackova war ursprünglich ein Mann, und weil sie keine "natürlich geborene Frau ist", war die Transsexuelle zuvor disqualifiziert worden. Die 23-Jährige hatte sich vor vier Jahren zur Frau "umoperieren" lassen. Dass sie doch im Wettbewerb antreten darf, dafür hat schließlich "Miss Universe"-Besitzer Donald Trump gesorgt. Wer, wenn nicht er, weiß, dass Aufregung das Geschäft ankurbelt
- Sonne und Sterne
Cannes, Frankreich. Wer sich derzeit am Strand neben der Croisette sonnt, muss damit rechnen, Filmprominenz zu treffen. Und sei es nur als Verkleidung. Das wichtigste Filmfestival der Welt ist eröffnet. Und wie jedes Jahr brummt der rote Teppich und zeigt das internationale Kino, was es kann
- Verzweiflungstat
München, Deutschland. Das können nur Fußballfans verstehen: Ein Mann bietet 2000 Euro für zwei Tickets des heißersehnten Spiels Bayern München gegen den FC Chelsea. Das Champions-League-Finale wird am Samstag in der Allianz-Arena ausgetragen. Die Münchner Innenstadt schunkelt bereits im Fußballtaumel
- Waten bis zur Besserung
Mit Monsunregen kennen sich die Einwohner der Insel Sumatra in #link;http://www.stern.de/panorama/russlands-modernster-jet-in-indonesien-verschollen-1824733.html;Indonesien# aus. Jedes Jahr überfluten - teils mehrfach - zahlreiche Städte und Dörfer. Daher haben selbst Kinder einen einigermaßen routinierten Umgang mit den Wassermassen. Dieses Mädchen aus der Stadt Medan scheint zu wissen, was zu tun ist: halt suchen und langsam vorwärts waten.
- Graben für Baku
Im aserbaidschanischen Baku findet am Pfingstwochenende der #link;http://www.stern.de/kultur/tv/eurovision-song-contest-2012-alle-news-zum-grand-prix-in-baku-1824040.html;Eurovsion Song Contest# statt. Dort präsentiert sich Baku als moderne Metropole mit alter Kultur. Doch vom Reichtum aus dem Öl- und Gasgeschäft merken die meisten Aserbaidschaner nichts. Diese Frau gräbt vor ihrer Steinhütte Tierkot um.
- Samba beim Cricket
Vor dem #link;http://www.stern.de/politik/ausland/planet-indien-cricket-fuer-anfaenger-638722.html;Cricket#-Spiel zwischen England und den British West Indies bringt diese Dame ein wenig karibischen Flair in den Londoner Lord's Cricket Ground. Es sieht fast so aus, als würde sie einer brasilianischen Samba-Gruppe angehören - in Wirklichkeit verteilt sie aber Prospekte
- Zerstörte Slums
Dhaka, #link;http://www.stern.de/reise/service/bangladesch-90263699t.html;Bangladesch#. Normalerweise leiden die Menschen zu dieser Jahreszeit eher unter den Überschwemmungen durch die starken Regenfälle während des Monsuns. Mit einem Brand hat hier in den Slums keiner gerechnet. Das Feuer zerstörte Hütten und Habseligkeiten, die die Bewohner noch versuchen zu retten. Zehn Menschen wurden verletzt, unter ihnen auch ein Feuerwehrmann
- Die Ruhe vor dem Sturm
Shanghai, China. Ob Pause oder nicht: Das #link;http://www.stern.de/news2/aktuell/chinesische-regierung-will-wachstum-auf-75-prozent-beschraenken-1795312.html;Wachstum der chinesischen Wirtschaft# kam schneller ins Stocken als gedacht. Experten befürchten, dass auch der chinesischen Hauptstadt Peking nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, um den unausweichlichen politischen Abstieg zu verhindern
- Bruderkämpfe
Tripolis, Libanon. Ein Soldat verfolgt einen Mann, der ihm das Gewehr gestohlen hat in einer Straße, die einen sunnitischen von einem alevitischen Stadtteil trennt. Soldaten sind hier unterwegs, nachdem bei Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Aleviten fünf Menschen umgekommen und mehr als 70 verletzt wurden. Teile der Aleviten unterstützen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad
- Eiskrem und überleben
Joplin, Amerika. Juanita Travis füttert ihre einjährige Tochter Maliah mit Eiskrem. Zum einen, weil das Kind Geburtstag hat, zum anderen weil es knapp ein Jahr her ist, dass die kleine Familie einen Tornado überlebt hat, der im Mai vergangenen Jahres 161 Menschen in Joplin getötet hat. Malia war damals eine Woche alt und konnte mirt ihren Eltern gerade noch fliehen
- Nacktes Occupy
Madrid, Spanien. Zwei Demonstranten konfrontieren die Nationale Polizei mit nackten Tatsachen. Sie gehören zu hunderten anderen "Wütenden", die an der Börse von Madrid protestieren. Sie tun das, um an den Beginn ihrer Bewegung "15-M" vor einem Jahr zu erinnern, die in Städten im ganzen Land gegen den rigiden Sparkurs protestieren
- Die Schattenseiten von Cannes
Cannes, Frankreich. Vom 16. bis 27. Mai finden dieses Jahr die 65. alljährlichen Filmfestspiele statt. Es ist eines der bedeutendsten, internationalen Filmfestspiele weltweit. Stars wie #link;http://www.stern.de/lifestyle/leute/sacha-baron-cohen-im-kurzportraet-der-gesegnete-provokateur-1826993.html;Sacha Baron Cohen#, hier als Admiral General Aladeen, und #link;http://www.stern.de/lifestyle/leute/trennung-von-elisabetta-canalis-george-clooney-ist-wieder-single-1698364.html;Clooney-Ex Elisabetta Canalis# werden voller Vorfreude auf dem roten Teppichen erwartet. Doch so viel Prominenz fordert ihr Tribut: Umweltschützer prangern die wachsende Verschmutzung des Mittelmeers durch vermehrte Abfälle aller Art an
- Felslawine
Preonzo, Schweiz. In den frühen Morgenstunden ist es im Tessin zu einer angekündigten Gerölllawine gekommen. So wurde niemand verletzt, als mehr als 300.000 Kubikmeter Fels gen Tal sausten. Eine Entwarnung gibt es allerdings noch nicht
- Tote bei Absturz
Jomsom, Nepal. 15 Menschen starben und sechs haben auf wundersame Weise überlebt, als dieses Kleinflugzeug im Annapurna-Gebirge, etwa 300 Kilometer entfernt von Kathmandu, zerschellte. Die Agni Air Dornier Do 228 stürzte nahe einem als schwierig bekannten in großer Höhe gelegenen Flugplatz ab
- Stimmung gekippt
Kempten, Deutschland. Es sollte ein schlichtschöner PR-Auftritt mit Bagger werden, doch dann kippte das 40 Tonnen schwere Ding einfach um. Sicherheitsleute mussten den bayerischen Innenminister Joachim Hermann aus dem instabilen Baufahrzeug bergen, berichtet die "Augsburger Allgemeine". Der CSU-Politiker kam mit Schürfwunden im Gesicht und an der linken Hand und Prellungen am Bein davon
- 93 Jahre Körperknoten
Hartsdale, Amerika. Mit 93 Jahren ist Tao Porchon-Lynch die älteste Joga-Lehrerin der Welt. Tag für Tag hilft sie ihren Schülern bei Kobra, Hund und Sonnengruß. Das hat ihr einen Platz im Guiness-Buch der Rekorde eingebracht
- Beweise der Ignoranz
Tucurui, Brasilien. In einer großangelegten Aktion beweist Greenpeace, mit welcher Ignoranz und Dreistigkeit Brasiliens Stahlindustrie den Amazonas vernichtet. So betreibe die Firma "Lider" 400 anstatt der genehmigten 130 Öfen zur Verbrennung von Holzkohle. Und es geht nicht nur um illegales Roden in Reservaten, sondern auch um moderne Sklaverei, klagt die Naturschutzorganisation an
- Dave, der wandelnde Kühlschrankmagnet
New York, Amerika. Dieser Tattookünstler kann seinen iPod-Nono auch nackt tragen: Er hat am Handgelenk magnetische Piercings in der Haut, an die er das Musikgerät einfach andocken kann. Familie und Freunde haben sicherlich großen Spaß, Dave Hurban auch mit anderen metallischen Gegenständen zu versehen...
- Gegen die Industrieriesen
Sao Luis, Brasilien. Greenpeace-Aktivisten versuchen, ein mit Roheisen beladenes Containerschiff aufzuhalten, das sich auf den Weg von Brasilien nach Amerika machen will. Die Roheisen-Industrie sei mitverantwortlich für die ökologische Katastrophe, klagt Greenpeace an, da für die Herstellung tonnenweise Holzkohle verbrannt werde
- Der blutige Nitsch
Havanna, Kuba. Der österreichische Künstler Hermann Nitsch hat wieder zugeschlagen. Der für blutige Aktionen bekannte Nitsch ("schlachten, kreuzigen und schreien") zeigte gerade seine "135. Aktion" auf der elften Biennale in Havanna
- Gut leben aus dem Müll
Vancouver, Kanada. Einmal Veganer, immer Veganer. Das gilt zumindest für diese Frau, wenn sie ihre eigene Haut nicht Lügen strafen will. Aber darum geht es eigentlich gar nicht: Die 28-jährige Maya ist ein sogenannter Freegan, jemand, der Nahrungsmittel und andere Dinge, die man zum Leben braucht, aus dem Müll anderer Leute fischt. Das passiert nicht aus finanzieller Not, sondern soll ein Gegenentwurf zu unserer Gesellschaftsordnung des Überflusses und des krankhaften Über-Konsums sein. Ein konsequenter Boykott des Wirtschaftssystems für die ganz Harten unter den "Occupy"-Anhängern also
- Alles auf dem Kopf
Amsterdam, Niederlande. Aus bisher ungeklärten Umständen rollte dieser PKW rückwärts aus dem ersten Stock eines Parkhauses und landete kopfüber auf dem Rasen. Einer der drei Insassen wurde bei diesem Unfall getötet, die beiden anderen kamen mit schweren Verletzungen in eines der umliegenden Krankenhäuser
- Auf der Flucht
Khartum, Sudan. Wegen des Streits um Ölexporte und die Festlegung des Grenzverlaufes mussten hunderte Sudaner vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat fliehen. Nach über einem Jahr der Evakuierung werden nun die ersten der über 400.000 Flüchtlinge wieder in den Nordosten Afrikas zurückgebracht
- Haarwatte
Amsterdam, Niederlande. Eine Frisur wie Zuckerwatte: In Amsterdam haben Models die neuesten Trends in Sachen Kopfschmuck vorgeführt. Die Kreationen von Hester Wernert sind die voluminösen Gewinner der Coiffure Awards. Für Wernert ist es der zweite Sieg in Folge
- Sommeridylle
Briesen, Deutschland. Die Eisheiligen stehen noch aus, aber in Brandenburg ist die Natur schon von Kopf bis Fuß auf Sonne eingestellt: Diese Blaue Federlibelle sonnt sich an einem Schilfblatt am Rande eines kleinen Sees im brandenburgischen Briesen. Rund 5000 Arten dieser ältesten nachgewiesenen Fluginsekten gibt es. In Deutschland leben davon aber nur etwa 80
- Auf der Jagd nach Kony
Diema, Uganda. Mit Caesar Achellam ist der ugandischen Armee einer der fünf Köpfe der Lord's Resistance Army (LRA) und ein enger Vertrauter des berüchtigten selbsternannten Armeeführers Joseph Kony ins Netz gegangen. Kony und seine Schergen werden wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit weltweit gesucht und sollen in Den Haag vor den Internationalen Gerichtshof gestellt werden. Die LRA ist eine paramilitärische Gruppe, die im Grenzgebiet zwischen der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo und dem Südsudan im Namen eines einzurichtenden Gottesstaates die Bevölkerung terrorisiert, mordet, vergewaltigt, verstümmelt und Kinder zu Soldaten versklavt
- Buddhistisches Leben
Seoul, Südkorea. Neun Kinder beginnen eine 20-jährige Ausbildung zum buddhistischen Mönch. Sie lernen im Tempel des Jogye-Ordens alles über den buddhistischen Glauben, die Rituale und das Leben in Demut. In einer feierlichen Zeremonie werden den Kindern die Köpfe geschoren und die Haare Buddha als Opfergabe dargebracht
- Zwangsabriss
Aksu, China. Er überwacht die Trümmer seines Besitzes: Der einheimische Uigure blickt auf das, was von seinem Haus nach dem Zwangsabriss noch übrig geblieben ist. Es muss Platz geschaffen werden, für einen neuen Wohnkomplex. In China erreichte der Realzins den tiefsten Wert seit Beginn der Finanzkrise, das treibt die Immobiliennachfrage in die Höhe und so müssen viele Eigenheimbesitzer für große Wohnanlagen weichen
- Die Liebe zur Subkultur
Waltham, Massachusetts. Nicht gerade auf Rosen gebettet ist dieser Performance-Künstler, der sich selbst "der menschliche Boden" nennt. Für das Watch City Festival, das die Subkultur des Steampunk feiert, legte sich der Künstler mit bloßer Haut auf Glasscherben. Steampunk ist eine Kulturströmung aus den USA, die durch Jules Vernes Romane wie "20.000 Meilen unter dem Meer" bekannt und durch Blogbuster wie "Wild Wild West" mit Will Smith berühmt wurde
- Das Queen-Double
London, England. Auf tausenden Bildern und Videos abgebildet, wird Queen Elizabeth II nun auch in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett verewigt. Die stumme Doppelgängerin trägt das silber-weiße Kleid, dass mit 53.000 Swarovski-Kristallen besetzt ist, und das die Queen bei ihrem 60. Thronjubiläum trug. Außerdem wurde die Wachsfigur der 86-Jährigen standesgemäß mit Orden und ihrem Diadem geschmückt - alles Dublikate selbstverständlich
- Sieger unter sich
Dortmund. Die Stimmung ist prächtig: Zwei Fans des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund freuen sich auf die Meisterfeier am Borsigplatz. SPD-Spitzenkandidatin und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die im Hintergrund von einem Wahlplakat lächelt, gelingt mit der SPD ein deutlicher Sieg bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.
- Spielplatz Fabrikruine
Rubavu Distrikt, Ruanda. Ein kongolesischer Junge spielt mit alten Geräten in einer Milchfabrik, die zur Unterbringung von Flüchtlingen dient. Über 7500 Bürgerkriegs-Flüchtlinge aus der benachbarten Demokratischen Republik Kongo halten sich nach Angaben der Behörden in dem Lager auf, das eigentlich nur für 2000 Menschen ausgelegt ist.
- Rückkehr der "Empörten"
Madrid, Spanien. Vor einem Jahr hatte die Bewegung "15-M", benannt nach ihrem Beginn am 15. Mai, weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Dann geriet sie ein wenig in Vergessenheit. Nun zeigt die Bewegung, dass sie noch lebt: In Madrid, Barcelona, Valencia und vielen anderen spanischen Metropolen versammelten sich Zehntausende.
- Barbie der Rap-Musik
Carson, Kalifornien. Ihr Name soll an das französische ménage à trois angelehnt sein: US-Rapperin Sängerin Nicki Minaj trat in Kalifornien im Rahmen der "Wango Tango"-Konzertserie auf. Die in Trinidad und Tobago geborene Musikerin wird häufig mit Lady Gaga verglichen, weil beide ein Faible für Perücken haben. Minaj nervt das.
- Kurze Abkühlung
Lahore, Pakistan. Eine Hitzewelle beschert Pakistan in weiten Teilen des Landes Temperaturen von über 40 Grad. Dieses Mädchen nutzt ein Wasserrohr, um zumindest vorübergehend für Abkühlung zu sorgen
- Gewicht der Staatsmacht
Hebron, Westjordanland. Der 16-jährige Hamada Qawasmi wollte Solidarität zeigen mit rund 1600 palästinensischen Gefangenen, die in Israel in den Hungerstreik getreten sind. Doch die Demonstration eskalierte, Steine flogen und das Militär griff ein
- Kunst von Koons
Riehen, Schweiz. Der teuerste lebende Künstler der Welt gibt sich die Ehre: Jeff Koons. Schönheit, Sexualität oder Glück sind häufig wiederkehrende Themen in seinen Kunstwerken, so auch bei der Porzellan-Skulptur "Woman in Tub" aus der Serie "Banality". Die Ausstellung in der Fondation Beyeler hat bis zum 2. September geöffnet
- Wo einst eine Straße war ...
Tallinn, Estland. Nein, diese Wagen sind nicht in einem Fluss gelandet. Sie wurden auf einer Straße von Wassermassen überrascht. Aufgrund der enormen Niederschläge, die in den letzten Tagen im Baltikum gefallen sind, traten Flüsse und Seen über die Ufer und überschwemmten Wälder und Straßen. Das Hochwasser überflutete zahlreiche Keller und Wohnräume und richtete großen, finanziellen Schaden an
- Tierisch bequem
Angers, Frankreich. Das "Urban Art Festival" findet jährlich für Streetart-Künstler weltweit statt. Die Löwenstatue im gestrickten Overall ist nur ein Ausdruck der Kunst, die auf der Straße keine Grenzen kennt
- Vernichtendes Feuer
Manila, Philippinen. Sie besaßen fast nichts und haben doch alles verloren. Fast 5000 Bewohner des Elendsviertels rufen auf den Wellblechdächern um Hilfe. Das Feuer breitet sich unaufhaltsam im gesamten Hafengebiet aus. Die Feuerwehr forderte zusätzliche Hilfskräfte an, um den Flammen Herr zu werden
- Muttertag im Staatsgefängnis
Chino, Kalifornien. Vor dem Frauenstaatsgefängnis klettern die Kinder unbedarft auf dem Spielplatz. Für die jährliche Veranstaltung am Muttertag werden die Kinder von einem privaten Busunternehmen zu ihren Müttern gebracht. 60 Prozent der inhaftierten Eltern sind hunderte Kilometer von ihren Kindern getrennt
- Güterzug erfasst Wohnwagen
Leubsdorf, Deutschland. Das fahrende Volk hat vor allem in den Sommermonaten viel zu tun. Sie fahren von einem Straßenfest zum anderen, leben zwischen Auf- und Abbauten der Stände. Bei einem Umzug stürzte ein Schausteller-Wohnwagen auf die Gleise der rechtsrheinischen Bahn und wurde dort von einem Güterzug erfasst. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.
- Kunst auf der Straße
Havanna, Kuba. "Die Leiter" heißt die Performance eines afro-kubanischen Künstlers. Manuel Mendive engagierte im Vorfeld der Biennale für zeitgenössische Kunst Hunderte von Schaupielern, die in einer Parade zum Zentrum der Stadt zogen. Künstler aus Lateinamerika und karibischen Wurzeln arbeiten Hand in Hand mit Akteuren aus Asien und Afrika zusammen
- In Gedenken an vergangene Zeiten
Hamburg, Deutschland. Wie Telefone mit Wählscheibe und Disketten, werden auch Notrufsäulen bald nur noch ein Relikt aus vergangener Zeit sein. Sie wurden durch das Aufkommen der Mobiltelefone schlicht überflüssig. Die organgefarbenen Scheußlichkeiten werden bundesweit, mit Ausnahme von Baden-Württemberg, nach und nach aus dem Verkehr gezogen
- Zirkus der Mode
Bogotá, Kolumbien. Die alljährliche Fashionshow "Circulo de la Moda" feiert ihr zehnjähriges Jubiläum. Für kolumbianische Eleganz und südamerikanisches Feuer lässt Designerin Sandra Cabrales ihre Models zurechtmachen. Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzon wird die Veranstaltung nicht nur eröffenen, sondern auch als Gast in die Welt der Mode eintauchen
- Schutzpatron der Künstler
Pontevedra, Spanien. Für die Akademie der bildenden Künste posiert das Model Begona Garrido Dominguez nackt für die Kunststudenten im Garten. Sie feiern damit den Schutzpatron der Kunststudenten, Ero.
- Die Griechen tanzen im Olymp
Olympia, Griechenland. Mit der traditionellen Zeremonie am Tempel der Hera im antiken Olympia ist das Feuer für die Sommerspiele entzündet worden. Die Götter meinen es derzeit aber nicht so gut mit Griechenland: Die Arbeitslosenrate steigt unaufhaltsam und nach der gescheiterten Regierungsbildung unter Alexis Tsipras werden Neuwahlen immer warscheinlicher
- Kampf um Müll-Gebiete
Guwahati, Indien. Wegen des rasanten Anstiegs der Bevölkerungszahlen wachsen immer mehr Kinder in Slums oder auf der Straße auf. Sie leben als Lumpensammler auf Müllkippen oder als Schuhputzer: Ausgestoßene am Rande der Gesellschaft. Nun müssen sich die Kinder ihre "Wohnräume" auch noch mit einer Storchenart teilen - der große Adjutant. Durch die Nahrungsmittelknappheit dringen die Tiere immer weiter in besiedelte Gebiete vor
- Autobomben töten mehr als 50 Menschen
Damaskus, Syrien. Die Autobomben, die zwei Selbstmordattentäter gezündet haben, hinterlassen in der syrischen Hauptstadt nicht nur Feuer und Rauch. Bei dem erneuten Terroranschlag kamen mehr als 50 Menschen ums Leben, Hunderte weitere wurden schwer verletzt
- O wie Ozean
Yeosu, Südkorea. Das Wahrzeichen der Expo 2012, The Big O, unterstreicht mit blauer Lichtshow das grüne Motto der Hafenstadt: "Lebendiger Ozean, lebendige Küste: Ressourcenvielfalt und Nachhaltigkeit". Die Expo beginnt am 12. Mai und dauert drei Monate. Mehr als 100 Nationen nehmen an der Ausstellung teil
- Busunglück trotz Schutzengel
Arnsberg, Deutschland. Nach einem schweren Auffahrunfall konnten der Fahrer des Busses und die zwölf, zum Teil schwer verletzten Insassen, von den Rettungskräften geborgen werden. Als das Fahrzeug in der Nähe einer Schule aus bisher ungeklährten Umständen eine Böschung hinabfuhr, befanden sich laut Aussagen der Polizei keine Schulkinder im Bus
- Streng bewacht
Taipeh, Taiwan. Für 264 Menschen ist es der schönste Tag ihres Lebens. Bei einer militärischen Massenhochzeit achten Soldaten darauf, dass die Plattform für das Gruppenfoto nicht einstürzt. Schließlich ist auch Verteidigungsminister Kao Hua-chu Zeuge der Zeremonie
- Schmerzhaft
Shenyang, China. Ohne Fleiß kein Preis. Nur die herausragendsten Schüler der Shenyang-Sportschule schaffen es nach neun Jahren härtestem Training in die Nationalmannschaft. Die rund 60 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen sechs bis 15 Jahren quälen sich sehr für dieses Ziel
- Makabere Kunst
Havanna, Kuba. Der Al-Kaida-Führer Osama bin Laden ist tot. Und das schon seit mehr als einem Jahr. Jetzt wird eine lebensechte Skulptur seines Leichnams von den drei kubanischen Künstlern Julio Castro, Manolo Castro und Alberto Lorente im Institute of Arts in Havanna ausgestellt
- Beau Sancy
Genf, Schweiz. 1610 trug Marie de Medici einen der wohl weltweit bekanntesten Diamanten der Welt. Nun soll der 35-Karäter im Auktionshaus Sotheby´s versteigert werden. Der birnenförmige Edelstein hat nicht nur finanziell einen unschätzbaren Wert, sondern hat mittlerweile fast 400 Jahre europäische Geschichte erlebt. Benannt wurde das historische Stück nach seinem Entdecker Nicolas Harley de Sancy und soll Schätzungen zufolge zwischen 1,5 und 3 Millionen Euro kosten
- Unterschied und Identität
Taipeh, Taiwan. Die Generalprobe: Die belgischen Schauspieler der Gruppe Les Ballets C de la B in einer Szene aus "Gardenia". Premiere des Festivals "Unterschied und Identität" ist am 10. Mai in der National Theater Concert Hall
- Vietnam im Finanzsumpf
Hanoi, Vietnam. Mitarbeiter der Vietcombank zählen Banknoten. Die Zahl der Banken schrumpft immer weiter und die Reform des vietnamesischen Finanzsektors liegt praktisch brach. Diese Entwicklung könnte auf lange Sicht der Wirtschaft schaden
- Geköpft
Nanjing, China. In der Nanjing-Universität in der Provinz Jiangsu müssen die Besucher ihren Blick nach oben richten. Die Ausstellung der ausgeschnittenen Gesichter, die der Künstler An Hua an die Decke der Kunstakademie gehängt hat, trägt den Namen "Gesellschaft, Spiel, Leben" und zeigt verschiedene Gesichtsausdrücke
- Proteste in Indien
Kashmir, Indien. Die Proteste indischer Regierungsangestellter wurden von der Polizei in Kashmir gewaltsam beendet. Die Staatsmitarbeiter wurden mit Wasserwerfern und Schlagstöcken vertrieben, als sie gegen eine Anhebung des Rentenalters von 58 auf 60 Jahre protestierten
- Winter auf der Südhalbkugel
Kapstadt, Südafrika. Während in Deutschland langsam alles aus seinem Winterschlaf erwacht und die Tage wieder länger werden, kündigt der Nebel im Hafen von Kapstadt wie jedes Jahr den anbrechenden Winter auf der Südhalbkugel an. Doch bei den subtropischen Temperaturen in Südafrika wird der Unterschied zumindest auf dem Termometer kaum zu erkennen sein
- Opfer des Krieges
Krakau, Polen. Während des Zweiten Weltkrieges wurden Tausende Menschen in die Gefangenenlager der Nazis nach Auschwitz deportiert. Um der Opfer zu gedenken, will eine niederländische Theatergruppe in ihrer Performance "Kamp" die historischen Ereignisse in Auschwitz mit Hilfe der acht Zentimerter großen, handgefertigten Puppen nachstellen
- Sommerfrische im BH
Tokio, Japan. Der Dessous-Hersteller Triumph stellt seine neue Erfindung vor: den "Super Cool Bra". Das Design des neuen BHs spielt mit Aquarium-Motiven. Mit Gel gefüllte Einlagen sollen einen kühlenden Effekt im Sommer haben und die Trägerinnen erfrischen. Da nach der Fukushima-Katastrophe alle Kernkraftwerke abgestellt wurden, ist mit Stromknappheit zu rechnen. Die ein oder andere Klimaanlage könnte diesen Sommer also aus bleiben
- Tanz den Frühling
Helston, Großbritannien. Gemäß dem tradtionellen Brauch wird der Helston Flora Day im schönen Cornwall tanzend verbracht. Angefangen in aller Frühe, über den ganzen Tag verteilt, auf der Straße und auch daheim, im Anzug und im feinstem Ausgehkleid. Höhepunkt ist der Mittagstanz. Dieser fröhliche Brauch feiert das Ende des Winters und begrüßt den Frühling.
- Im Garten eines Kraken
Wuhan, China. Zhang Wuyi ist stolzer Besitzer eines U-Boot-Zweisitzers. Das Vehikel wird in einem Pool nahe dem Hafen auf seine Meerestauglichkeit getestet. Der 37-Jährige hat mit technikbegeisterten Freunden schon insgesamt sechs Miniatur-U-Boote gebaut. Diese kleinen Tauchgeräte sind zur Ernte von Meeresfrüchten gedacht und können bis zu einer Tiefe von 30 Metern tauchen. Ungefähr zehn Stunden lang kann man mit ihnen unterwegs sein.
- Staaten- und schutzlos
Kathmandu, Nepal. Ein Mädchen schreit im Arm seiner Mutter. Beide haben keine Papiere, die beweisen könnten, welcher Nationalität sie sind. Die nepalesische Regierung hat zwecks Umsetzung eines neuen Stadtbebauungsplans damit begonnen, illegale Siedlungen staatenloser Menschen zu räumen. Rund 20.000 sollen in Kathmandu leben. Bei dieser Räumungsaktion wurden zahlreiche Menschen verhaftet und verletzt. Die Regierung hat keinerlei Plan, wo die Menschen hin sollen