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Nachrichten, Reportagen und Service rund um Hochschule und Karriere, Studium und Studentenleben, Job und Beruf.
Letzte Aktualisierung: 22.05.2012 03:18:24
  • Wut der Doktoranden: Wie Deutschland junge Forscher vergrault
    Unsichere Zukunft, abhängig vom Doktorvater, schlecht bezahlt: Doktoranden in Deutschland forschen unter schlechten Bedingungen, viele verlassen deshalb das Land oder die Wissenschaft. Jetzt wehren sich die Nachwuchsforscher.
  • Fehlende Uni-Streitkultur: Bitte, lasst die Fetzen fliegen
    Der wissenschaftliche Streit gilt als Keimzelle im Erkenntnisprozess. Er trennt die Spreu vom Weizen, schärft den Geist und ohne den Disput wäre die Wissenschaft wohl verloren. Das Hochschulmagazin "duz" fragt, ob Forscher heute wirklich noch so diskutieren, wie sie sollten.
  • Krasse Schweizer Studiengebühren: HSG, bald bist du dein Klischee
    Wer an der Elite-Uni St. Gallen studieren will, sollte ein pralles Bankkonto mitbringen: Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit plant die Lokalregierung eine Gebührenerhöhung. Für Deutsche könnte ein Jahr an der HSG dann bald mehr als 5000 Euro kosten - denn Nicht-Schweizer zahlen extra.
  • Junglehrer: Ausgebrannt, bevor es losgeht
    Nie zuvor hatten Referendare so wenig Zeit wie heute. Die Bundesländer verkürzen ihren Vorbereitungsdienst und Schulleiter setzen die Anfänger oft wie fertige Lehrer ein. So eine Lehrzeit traumatisiert die jungen Akademiker, warnt ein Experte.
  • Allensbach-Studie: Junglehrer erleben Praxisschock
    Eine neue Studie stellt der Ausbildung junger Lehrer ein schlechtes Zeugnis aus. Viele fühlen sich unzureichend auf ihre Arbeit vorbereitet. Zugleich jedoch sind sie idealistisch, karriereorientiert - und schätzen die Jobsicherheit dank Verbeamtung.
  • Studie: Deutschland vergrault Fachkräfte
    Deutschland scheitert daran, internationale Absolventen als Fachkräfte im Land zu halten, belegt eine neue Studie. Die Autoren kritisieren: Mindestens drei von vier ausländischen Hochqualifizierten wollen nach dem Studium gerne bleiben, wissen aber oft nicht wie.
  • Autoren-Jungstar Sebastian Polmans: Wie Summsemann zu Suhrkamp kam
    Die Abschlussarbeit wurde gleich sein erster Roman: Als das Manuskript halbfertig war, nahm ihn ein renommierter Verlag unter Vertrag. Jetzt feiern Kritiker Sebastian Polmans, 29, als großes Talent. Dabei begann er seine Karriere nicht mit feingeistiger Literatur - sondern als Rapper.
  • Arbeitsmarktstudie: Jedes Jahr Bildung bringt fünf Prozent mehr Lohn
    Bildung lohnt sich - doch wie sehr? Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ausgerechnet. Fazit: Jedes Jahr, das jemand zusätzlich in Schule, Ausbildung oder Studium steckt, bringt später fünf Prozent mehr Lohn. Woanders in Europa ist die Bildungsrendite noch größer.
  • Studenten im Gründerfieber: Schön doofe Ideen
    Sie bedrucken Torten, lassen weiße Tauben fliegen, vermieten Cocktailkleider oder toasten Würste: Studenten gründen die verrücktesten Start-ups. Inzwischen hat sich eine Gründerszene an Deutschlands Hochschulen etabliert - allerdings gibt es große Unterschiede von Uni zu Uni.
  • Studentische Gratis-Callboys: Kampagne für den Koitus
    Guter Sex, gute Noten: Drei Mannheimer BWL-Studenten nutzen ihr Marketingtalent, um gestresste Kommilitoninnen ins Bett zu kriegen. Wer sich bei ihnen entspanne, könne an der Uni mehr leisten, versprechen sie auf Plakaten und im Netz. Dreiste Anmache oder charmante Abwechslung?
  • Abgesang auf die Juniorprofessur: Es hätte so schön sein können
    Wissenschaft mit Begeisterung statt jahrelanger Arbeit an einem dickbäuchigen Text: Die Juniorprofessur sollte den Weg zum Lehrstuhl modernisieren - doch nach zehn Jahren herrscht Ernüchterung. Albert Kümmel-Schnur beklagt im Hochschulmagazin "duz" den Niedergang eines hoffnungsvollen Konzepts.
  • Ausländische Abschlüsse: Webseite soll Zuwanderern Berufseinstieg erleichtern
    Ärzte fahren Taxi, Lehrerinnen gehen putzen: Weil ihre Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt werden, jobben hochqualifizierte Zuwanderer als Billiglöhner. Denn das System ist kompliziert und das Verfahren langwierig. Mit einem neuen Gesetz und einer neuen Webseite soll jetzt alles besser werden.
  • Wut der Doktoranden: Schafft die Stipendien ab!
    Doktoranden werfen der Max-Planck-Gesellschaft vor, Nachwuchswissenschaftler mit Stipendien abzuspeisen - und ihnen Sozialleistungen vorzuenthalten. Sie fordern Arbeitsverträge statt Fördergeld. Droht ein Aufstand der Jungforscher?
  • Spielen für die Wissenschaft: Lass das mal den Schwarm machen
    Wissenschaftler haben selten Lust auf Fleißarbeit, besonders wenn Daten erfasst werden müssen. Die "duz" stellt ein kunsthistorisches Projekt vor, das sich die Archivierung von Bildern einfach macht: Mit einem Bildrätsel geködert, erledigt die Web-Gemeinde die nervige Fleißarbeit.
  • Deutschlands jüngster Bürgermeister: Der Drei-Stimmen-mehr-Mann
    Wer hat den kleinsten Vorsprung im ganzen Land? Stefan Rottmann, 25, SPD, wurde in der bayerischen Provinz zum Bürgermeister gewählt - der jüngste in Deutschland. Die Schonunger erwarten viel von ihrem neuen Chef - denn schon als Schüler mischte der Jungspund seine Gemeinde auf.
  • Wissenschaftsmanager: Wie stille Helden die Unis umbauen
    Jung, ehrgeizig, selbstbewusst: Eine neue Generation Wissenschaftsmanager will die Unis flott machen. Das Hochschulmagazin "duz" erklärt, warum sich die Verwaltungshelden nicht als graue Bürokraten sehen, wo sie anecken - und welche Hindernisse sie überwinden müssen.
  • Zwischenruf eines Professors: Mäßigt euch, Kollegen!
    Professoren haben fabelhafte Freiheiten und dürfen als Edelbeamte unbegrenzt dazu verdienen - ist da das Grundgehalt so wichtig? Ein renommierter Staatsrechtler kritisiert die Urteilsfindung des Bundesverfassungsgerichts zur Besoldung: Die Richter haben ihre Kompetenzen überschritten.
  • Plagiatsverdacht: Uni überprüft Doktorarbeit von Dominic Stoiber
    Er hat eine Dissertation über die Arbeit seines Vaters geschrieben, jetzt gibt es einen Plagiatsverdacht gegen den Lokalpolitiker Dominic Stoiber: Nach Information des SPIEGEL überprüft die Uni Innsbruck dessen Doktorarbeit über die Föderalismusreform.
  • Dramatische Akademiker-Studie: Merkels Bildungsweise schlagen Alarm
    Der Bundesrepublik fehlen in Kürze Zehntausende Akademiker. Das geht aus einem Gutachten für die Regierung hervor, das SPIEGEL ONLINE vorliegt. Die Studienautoren empfehlen eine Radikalreform: Die Unis sollen für Gesellen und ältere Arbeitnehmer ohne Abitur geöffnet werden.
  • Karriere und Etikette: Vorsicht vor der Dünkelfalle
    Auf dem Weg zur Karriere ist guter Benimm unerlässlich, sagt die Vodafone-Stiftung - und lehrt exzellente Studenten in Seminaren, worauf es in der Beletage der Gesellschaft ankommt. Doch etwas Vorsicht ist geboten: Denn wer perfekt ist, neigt zur Arroganz.