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SPIEGEL ONLINE - Wissenschaft - Artenschutz

Nachrichten aus der Wissenschaft über Mensch und Technik, Natur und Weltall. Aktuelle Reportagen, Analysen, Interviews.
Letzte Aktualisierung: 22.05.2012 03:24:35
  • Mann schmuggelt Dutzende lebende Reptilien
    Einen überraschenden Fund haben Zollbeamte am Münchner Flughafen gemacht: Aus dem Sultanat Oman brachte ein Mann verbotenerweise fast 50 lebende Reptilien mit - und gab an, nur Lebensmittel einzuführen.
  • Katalog der Artenvielfalt
    Biologen starten größte Artensuche der Geschichte. Biologen rufen zur größten Artensuche der Geschichte auf. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Systematics and Biodiversity" geben die Forscher das Ziel aus, innerhalb der nächsten 50 Jahr...
  • Wie Madagaskar seine Merkwürdigkeiten bekam
    Mini-Chamäleons und Riesenschlangen, Giftfrösche und Lemuren: Madagaskars Tierwelt ist unvergleichlich, zahlreiche Arten kommen nirgendwo anders vor. Jetzt haben Forscher mit genetischen und geologischen Methoden enträtselt, wie es dazu kam.
  • Wie Wikinger-Mäuse die Welt eroberten
    Nordische Mäuse sind erfolgreiche Eroberer: Auf Wikingerschiffen erreichten sie im Mittelalter ferne Länder. Und im Gegensatz zu ihren menschlichen Begleitern konnten sie sich in der Fremde behaupten.
  • Schutz durch Blumengift
    Blauzungenskink scheinbar immun gegen Gift der Agakröte. Die Agakröte, die 1935 in Australien eingeführt wurde, um Schädlinge in Zuckerrohrplantagen zu bekämpfen, hat sich seither selbst zu einem Schädling entwickelt. Sie vermehrt sich schnell, hat...
  • Polizei erwischt Koch beim Töten von Bengalkatze
    Etwas Außergewöhnliches wollte ein Restaurant im vietnamesischen Hanoi seinen Gästen auftischen. Der Koch war gerade dabei, eine unter Naturschutz stehende Bengalkatze zu töten, da griff die Polizei ein.
  • Würgeschlangen im Meerwasser
    Dunkle Tigerpython verbreitet sich in tropischen Sümpfen im Süden Floridas. Die von Schlangenliebhabern und Händlern aus Südostasien eingeschleppten Dunklen Tigerpythons breiten sich zunehmend in den tropischen Sümpfen im Süden Floridas aus. Alles ...
  • Polizei entdeckt zwölf Krokodile in Villa
    Elf Nilkrokodile und ein Alligator: Ermittler in Belgien haben in der Villa eines mutmaßlichen Steuerhinterziehers aus Deutschland einen unerwarteten Fund gemacht. Die Tiere waren hinter Geheimtüren versteckt.
  • Multikulti-Wälder wachsen besser
    Je mehr verschiedene Baumarten in einem Wald wachsen, desto besser gedeihen sie. Dies ist das Ergebnis einer Computersimulation. Eine größere Artenvielfalt macht den Wald widerstandsfähiger gegen Stürme und Schädlinge - und sorgt so letztlich für mehr Holz.
  • WWF kürt Sieger und Verlierer des Jahres 2011
    Das weltweite Artensterben geht nach Angaben des WWF ungebremst weiter. Die Umweltstiftung beklagt die Vernichtung großer Waldgebiete, die viele Arten ihres Lebensraums beraubt. Aber es gibt auch Erfolge - unter anderem in Deutschland.
  • Biologen entdecken mehr als 200 neue Arten
    Die Region um den Mekong ist eine Schatzkammer der Artenvielfalt: In letzter Zeit entdeckten Forscher dort bislang unbekannte Affen, Echsen, Orchideen und viele andere Tiere und Pflanzen. Doch der Mensch baut Plantagen, Straßen und Staudämme - und bedroht die einzigartige Natur.
  • Heftiger Artenschwund in Europas Gewässern
    In europäischen Seen und Flüssen schwindet die Artenvielfalt: Viele Fische, Muscheln und Schnecken sind gefährdet. Umweltverschmutzung, Überfischung und eingeschleppte Arten bringen sie an den Rand des Aussterbens. Doch auch an Land ist die Lage bedrohlich.
  • Klima-Verlierer und kranke Kröten
    Um die Amphibien steht es weltweit schlecht. Drei Gefahren gelten als größte Lurchkiller: Klimawandel, Zerstörung von Lebensräumen und ein tödlicher Pilz. Jetzt haben Forscher berechnet, welche Regionen diese Probleme besonders stark treffen werden.
  • Ratten übernehmen Rolle ausgerotteter Bestäuber
    Ratten, Katzen und andere von menschlichen Siedlern eingeschleppte Tiere haben die Fauna Neuseelands dramatisch verändert. Doch inzwischen erledigen die Invasoren auch nützliche Aufgaben im Ökosystem, haben Forscher festgestellt.
  • Barometer des Lebens zeigt tierische Not
    Fast 4000 bekannte Arten sind vom Aussterben bedroht, zeigt die aktuelle Rote Liste. Zwar können Naturschützer Erfolge verbuchen - doch viele Lebewesen steuern auf ihr Ende zu. Und von manchen Tieren muss sich die Welt nun für immer verabschieden.
  • Safari zum Wiedehopf
    Wölfe, Riesenkatzen, knallbunte Vögel: Für eine Safari muss man nicht nach Afrika - es geht auch in Deutschland. Mit ein paar Tricks kann man selbst seltene Tierarten aufspüren. Zehn Exkursionen zu besonders scheuen Exemplaren.
  • Invasion aus südlichen Gewässern
    Brühkessel der Weltmeere: Die Temperatur im Nordosten des Atlantiks ist in Folge des Klimawandels deutlich gestiegen. Fischarten aus dem Süden verbreiten sich in den wärmer werdenden Regionen. Jetzt haben Forscher das Ausmaß der Wanderungen unter Wasser ermittelt.
  • Der Antarktis droht die Königskrabben-Invasion
    Biologen haben eine riesige Ansammlung von Königskrabben in der antarktischen Tiefsee entdeckt. Steigende Wassertemperaturen ermöglichten wohl das Vordringen der räuberischen Krustentiere - mit verheerenden Folgen für das Ökosystem.
  • Mann transportiert 36 Schlangen im Handgepäck
    36 Pythons, versteckt in einem Stoffbeutel: Zöllner am Flughafen in München haben einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Ein Australier hatte die Schlangen im Handgepäck. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft - er hatte angegeben, in seiner Heimat nichts gekauft zu haben.
  • Brennpunkte der Bedrohung verschieben sich
    Weil ihr natürlicher Lebensraum immer kleiner wird, sind viele Wildtierarten bedroht. Die Brennpunkte des Säugetier-Aussterbens könnten sich verschieben - in Regionen, die bisher im globalen Artschutz noch keine große Rolle spielen.
  • Wo im Wasser das Leben tobt
    Der Mensch beutet die Meere rücksichtslos aus, viele Flüsse und Seen sind stark verschmutzt, das Leben in ihnen ist bedroht. Jetzt haben Forscher in einem Großprojekt die Gewässerregionen identifiziert, die für den Erhalt der Säugetiere besonders wichtig sind.
  • Papageien überwanden die Anden
    Südamerikanische Felsensittiche leben beidseits der Anden. Sie verdanken ihre Verbreitung mutigen Artgenossen vor 120.000 Jahren, die einen 3000 Meter hohen Gebirgspass querten - selbst in der Vogelwelt war das eine seltene Pioniertat.
  • Weltmeeren droht ein Massensterben
    Überfischung, Klimawandel, Dreck - die Weltmeere sind dem Kollaps nahe. Es gibt immer mehr Anzeichen, dass schon bald das größte Artensterben seit rund 55 Millionen Jahren einsetzt. In einem neuen Bericht verlangen Wissenschaftler Sofortmaßnahmen, um die Ozeane zu retten.
  • Artenschützer jubeln über Antilopen-Comeback
    Sie war fast ausgestorben - jetzt galoppiert sie wieder durch die Wildnis: Die Antilope ist das Vorzeigetier der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Für andere Spezies allerdings sieht es düster aus. Auf der neuen Liste der bedrohten Arten finden sich viele Vögel, Frösche oder Salamander. Ein Überblick.
  • 1253 Vogelarten kämpfen gegen das Aussterben
    Es ist eine düstere Bilanz, die die Weltnaturschutzunion IUCN nun vorgelegt hat: Fast jede siebte Vogelart ist vom Aussterben bedroht - Tendenz steigend. In der höchsten Gefährdungsstufe findet man auch die schwersten flugfähigen Vögel der Welt.