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SPIEGEL ONLINE - Wissenschaft - Artenschutz

Nachrichten aus der Wissenschaft über Mensch und Technik, Natur und Weltall. Aktuelle Reportagen, Analysen, Interviews.
Letzte Aktualisierung: 25.05.2013 05:32:59
  • Giftige Sporen vertreiben heimische Krabbler
    Sie nutzen ein natürliches Waffenarsenal: Dank winziger Parasiten - und eines robusten Immunsystems - können sich Asiatische Marienkäfer immer weiter ausbreiten. Die europäische Verwandtschaft steht weit weniger gut da.
  • Forscher schreiben Weltkarte bedrohter Tierarten
    Die Rote Liste verzeichnet gefährdete Tierarten. Forscher haben nun eine Weltkarte erstellt, die zusätzlich berücksichtigt, ob Tiere aufgrund ihrer genetischen Besonderheiten schützenswert sind. Zahlreiche wichtige Lebensräume unterliegen keinem besonderen Schutz.
  • Forscher kartieren Wege der Bioinvasoren
    Vielbefahrene Häfen und Schifffahrtsrouten sind die wichtigsten Einfallstore fremder Tier- und Pflanzenarten. Die Meeresbewohner reisen mit Schiffen um die Welt - und gefährden das ökologische Gleichgewicht.
  • Behörden kämpfen gegen Riesenschnecken
    Groß wie Ratten, gewaltiger Appetit - und giftig: Die Afrikanische Riesenschnecke entwickelt sich zu einer gefährlichen Landplage im Südosten der USA. Die eingeschleppten Tiere zerstören Felder, vertilgen sogar Gestein und Autoreifen. Und sie übertragen Krankheitserreger.
  • Artensterben vollzieht sich mit Zeitverzögerung
    Das Artensterben ist bedrohlich genug, doch laut einer neuen Studie sieht es noch düsterer aus: Die Effekte von Zersiedlung und Umweltverschmutzung schlagen sich bei vielen Spezies erst Jahrzehnte später nieder. Die Zahl der bedrohten Arten müsste deutlich nach oben korrigiert werden.
  • Japan und China scheitern mit Vorstoß gegen Hai-Schutz
    Heftiger Konflikt auf der Artenschutzkonferenz in Bangkok: Japan und China haben gemeinsam mit anderen Nationen versucht, den eben erst beschlossenen Schutz von fünf Haiarten in letzter Minute noch auszuhebeln. Doch der Widerstand war überraschend heftig - und erfolgreich.
  • Handel mit Eisbären-Trophäen bleibt erlaubt
    Wer das nötige Kleingeld hat, kann in Kanada Eisbären jagen - und das wohl auch in Zukunft. Die Cites-Artenschutzkonferenz in Bangkok hat ein Handelsverbot für Felle und Trophäen des weißen Arktisriesen abgelehnt. Schuld war die Uneinigkeit der Europäer.
  • Geholzt ohne Gewissen
    Wer illegal gefällte Bäume aus den Tropen einführte, musste bisher wenig befürchten. Jetzt verlangt die EU harte Strafen - doch Deutschland schert aus. Am 11. Januar liegt die "Safmarine Akwaba" im Hafen von Bayonne, Südfrankreich. Mildblauer Himme...
  • Mit Zähnen und Klauen
    Womit schüchtert man als rumänischer Gangsterboss seine Rivalen ein? Ganz wirkungsvoll scheint es mit echten Bären und Löwen zu klappen: Auf dem Anwesen eines mutmaßlichen Schwerverbrechers beschlagnahmten die Behörden in Bukarest jetzt einen ganzen Privatzoo.
  • EU warnt vor eingeschleppten Tieren und Pflanzen
    Hautreizungen, Allergien, Tropenkrankheiten: In Europa breiten sich Tiere und Pflanzen aus, die heimischen Arten oder dem Menschen gefährlich werden können, warnt die EU-Umweltagentur. Mehr als 12.000 Arten wurden hier bereits durch menschliche Aktivitäten verbreitet - manche in Autoreifen.
  • Intakte Ökosysteme trotzen dem Klimawandel
    Intakte und artenreiche Ökosysteme bieten ihren Bewohnern besseren Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels. Dies haben Forscher in Grönland beobachtet. Wenn Schlüsselarten wie Moschusochse und Rentier fehlen, geht es auch der Pflanzenwelt schlechter.
  • Neuer Uno-Rat tritt zur Artenrettung an
    Der Raubbau des Menschen an der Natur gefährdet Tausende Tier- und Pflanzenarten. Jetzt ist der Weltrat für biologische Vielfalt zur ersten Sitzung zusammengekommen. Er soll ähnlich arbeiten wie der Uno-Klimarat IPCC. Die Frage ist, ob dieses Modell noch zeitgemäß ist.
  • Forscher angeln Gliederfüßer aus dem Urwald
    Selbst auf kleinstem Raum weisen Regenwälder eine ungeheure Artenvielfalt auf: 130.000 Gliederfüßer sammelten Wissenschaftler aus dem Urwald in Panama. Dass die Tiere wenig Platz brauchen, könne man aus der Artendichte aber nicht schließen.
  • Wilderer scheffeln gewaltigen Profit
    Holz aus den Tropen, Elfenbein aus Afrika und geschützte Tiere aus aller Welt: Der Handel mit illegalen Naturgütern boomt, wie ein WWF-Report belegt. Die Einnahmen investieren Kriminelle demnach vor allem in Waffen - und gefährden damit Wirtschaft und Sicherheit in armen Staaten.
  • Florida setzt Kopfgeld auf Tigerpythons aus
    Aus Asien stammende Tigerpythons bedrohen die Tierwelt in den Everglades. Nun sagt der US-Bundesstaat Florida den Reptilien den Kampf an. Die Bevölkerung soll sie fangen und töten. Dafür starten die Behörden einen Jagdwettbewerb mit Preisgeldern und der Option auf Schlangenledertaschen.
  • Eiweiße machen eingewanderten Krabbler stark
    Der Asiatische Marienkäfer verdrängt zunehmend einheimische Arten, sagen Forscher von der Uni Gießen. Sie haben nun herausgefunden, warum sich das eingewanderte Insekt so erfolgreich ausbreitet.
  • Exotische Stechmücken sind auf dem Vormarsch
    Ursprünglich kam sie in Japan, Korea und Südchina vor - nun erobert sie nach Baden-Württemberg auch Rheinland-Pfalz: Die aggressive Buschmücke breitet sich in Deutschland aus. Der Blutsauger und seine Verwandten können gefährliche Viren übertragen.
  • Zoll stoppt Schmuggler mit 600 Kobras
    600 Kobras sollten in Kisten und Säcken über die Grenzen Thailands geschmuggelt werden. Doch die Zollfahnder bekamen einen anonymen Tipp und konnten den Fahrer aufhalten. Offenbar sollten die Schlangen auf dem Teller landen.
  • Noahs Petrischale
    Biotechniker wollen vom Aussterben bedrohte Tiere retten - durch Klonen. Doch was hilft die Labortechnik, wenn die Lebensräume schwinden? Mehrfach pro Woche erschafft Martha Gómez neues Leben. Heute will sie eine südafrikanische Schwarzfußkatze erz...
  • Industriestaaten investieren stärker in Artenschutz
    Die Weltgemeinschaft will das Artensterben stoppen, doch die Finanzierung des Projekts war bisher nicht gesichert. Auf einer Uno-Artenschutzkonferenz in Indien haben 193 Staaten jetzt beschlossen, die Mittel aufzustocken. Umweltschützer begrüßen den Beschluss.
  • Meisterschmuggler in Florida verhaftet
    Für eine Million Dollar ersteigerte ein Unbekannter ein Tarbosaurus-Skelett - in einer skandalösen New Yorker Auktion. Der T-Rex-Verwandte war illegal aus der Mongolei eingeschmuggelt worden. Jetzt wurde in Florida der vermutliche Täter geschnappt - mit Hilfe von Paläontologen.
  • Klimawandel lässt Nahrungskette zusammenbrechen
    Tausende von Tierarten werden infolge des Klimawandels in den nächsten hundert Jahren aussterben, warnen Forscher. Doch die steigenden Temperaturen sind nicht das Hauptproblem - vielmehr gerät das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Arten zunehmend aus dem Gleichgewicht.
  • Artenschutz für eine Handvoll Cola
    Profitgier, Umweltverschmutzung, Klimawandel: Der Mensch hat ein rasantes Artensterben ausgelöst. Jetzt haben Forscher berechnet, wie viel der Erhalt bedrohter Arten kosten würde. Das Ergebnis ist geradezu lächerlich gering.
  • Königliche Trophäe
    In Papua-Neuguinea lebt der größte Tagfalter der Welt. Ölpalmplantagen bedrohen seinen Lebensraum. Naturschützer und Einheimische wollen den Riesenschmetterling retten, indem sie ihn für viel Geld an Sammler verkaufen. Scharf zeichnet sich seine Si...
  • Die knallrote Liste
    Einzigartig, unersetzlich - und womöglich schon bald verschwunden. Die Weltnaturschutzunion hat eine Liste der 100 am stärksten bedrohten Arten der Welt veröffentlicht. Fast alle der sterbenden Exoten sind durch Menschen in Gefahr geraten.