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SPIEGEL ONLINE - Wissenschaft - Genforschung

Nachrichten aus der Wissenschaft über Mensch und Technik, Natur und Weltall. Aktuelle Reportagen, Analysen, Interviews.
Letzte Aktualisierung: 22.05.2012 03:25:27
  • Mutation blondiert Bewohner der Salomon-Inseln
    Blond am Äquator: Viele Menschen in den Tropen haben eher dunkle Haare - doch nicht so die Bewohner der Salomon-Inseln im Südpazifik. Ihr Schopf schimmert auffällig oft hell. Forscher haben nun eine Genmutation entdeckt, die für die ungewöhnliche Haarpracht verantwortlich sein soll.
  • Madagassen stammen von 30 Indonesierinnen ab
    Madagaskar ist bekannt für seine einzigartige Tierwelt. Doch auch die menschliche Besiedlung der Insel verlief höchst ungewöhnlich: Die Vorfahren der Madagassen kamen vor nicht allzu langer Zeit aus dem 7000 Kilometer entfernten Indonesien.
  • Stürmische Dankbarkeit
    Mit seinem Patent-Urteil hat der Europäische Gerichtshof die entscheidende Frage nicht beantwortet: Fängt die Würde des Menschen in der Petrischale an? Für die Fundamentalisten christlichen Lebensschutzes ist Europa seit Dienstag vergangener Woche ...
  • Misshandelte Mütter bekommen ängstliche Kinder
    Geben Schwangere emotionale Erfahrungen ans ungeborene Kind weiter? Eine Studie zeigt: Die Genaktivität bei Teenagern ist verändert, wenn die Mutter in der Schwangerschaft Opfer häuslicher Gewalt wurde. Die früh erlebte Bedrohung könnte das Verhalten des Nachwuchses ein Leben lang beeinflussen.
  • Auf widrige Umwelt programmiert
    Der Evolutionsbiologe Axel Meyer, 50, und der Psychologe Thomas Elbert, 61, von der Universität Konstanz über den Einfluss von Gewalterlebnissen auf das Erbgut. SPIEGEL: Sie haben erstmals Hinweise dafür gefunden, dass sich der Zustand des Erbguts ...
  • Verseuchte Datenbanken
    Wissenschaftler befürworten neue Qualitätschecks bei Gendatenbanken. Bei der Suche nach Krankheitsgenen in Gendatenbanken ist Vorsicht geboten - nicht immer stammt das Erbgut von jener Spezies, die ein Forscher zu untersuchen glauben. In der öffent...
  • Das rettende Erbe des Tasmanischen Teufels
    Es könnte die Rettung für den vom Aussterben bedrohten Tasmanischen Teufel sein: Forscher haben das Erbgut des Beuteltiers entschlüsselt und darin einen Hinweis gefunden, warum die Tiere von einem mysteriösen Krebsleiden dahingerafft werden. Jetzt soll ein Zuchtprogramm die Tierart bewahren.
  • DNA-Bank soll bei Identifizierung der Tsunami-Toten helfen
    Japanische Behörden stehen vor einer grausamen Puzzle-Arbeit. Sie müssen nach der Naturkatastrophe vom März Tausende Leichen identifizieren. Jetzt sollen DNA-Analysen Gewissheit bringen. Derweil misst Greenpeace Radioaktivität im Meer vor der AKW-Ruine Fukushima.
  • Verhaltensgenetik steckt in einer großen Krise
    Verrät die DNA, ob ein Mensch gewalttätig veranlagt ist? Wissenschaftler melden immer öfter spektakuläre Erkenntnisse über Gene. Doch die meisten sind wissenschaftlicher Unfug, sagt Jon Beckwith, einer der Gründerväter der modernen Gentechnik.
  • Krankheiten vor Ort verstehen
    Jörn Walter, 52, Professor für Epigenetik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, über die Veränderlichkeit des Erbguts. SPIEGEL: Die USA stellen 190 Millionen Dollar für die Epigenom-Forschung zur Verfügung. Was verbirgt sich dahinter?Wa...
  • Brooke, unsterblich
    Die Amerikanerin Brooke Greenberg ist fast volljährig, verharrt geistig und körperlich jedoch auf dem Stand eines Babys. Ein US-Mediziner versucht, das Geheimnis des Kindes zu ergründen. Er will der Menschheit ewiges Leben bescheren. Es ist möglich...
  • Schneller Rausch beugt Alkoholismus vor
    Manche Menschen sind geborene Kampftrinker, andere schon nach wenigen Gläsern betrunken. Tests mit Geschwisterpaaren haben jetzt ergeben, dass ein Gen die Alkohol-Empfindlichkeit maßgeblich beeinflusst - und vor einer Sucht schützen kann.
  • Die Mär von der vererbten Dummheit
    Sind Menschen bestimmter Herkunft von Natur aus dümmer? Thilo Sarrazins krude Thesen lassen eine alte Debatte erneut aufflammen, doch Forscher haben den Streit längst entschieden - unter anderem durch Beobachtungen in Deutschland. Weiße sind nicht schlauer als andere.
  • Warten auf die nächste Sau
    Nr. 32/2010, Titel: Der Sieg über die Gene - Klüger, gesünder, glücklicher: Wie wir unser Erbgut überlisten können. Ausgehend von Zahlen der WHO lässt sich schätzen, dass die rund 7000 verschiedenen seltenen Erbkrankheiten in der Summe circa vier P...
  • Es war wie im Science-Fiction-Film
    Was liest einer der renommiertesten Autoren der USA? Sein Genom. Richard Powers ließ seine Gene vollständig entschlüsseln. Im SPIEGEL-Interview erklärt er, warum er sich erstmal wie ein Westernheld fühlte und was seine Biologie mit Nigeria zu tun hat.
  • Der Vier-Gigabyte-Mann
    Was passiert, wenn wir unser eigenes Erbgut kennen? US-Autor Richard Powers hat sein Genom entschlüsseln lassen, als neunter Mensch auf der Erde. Jetzt erzählt er, wie ihn als Strichmännchen plötzlich Furcht vor Fettleibigkeit packen sollte - und was vier Gigabyte Daten wirklich über ihn sagen.
  • Die Mär vom Krieger-Gen
    Mit immer neuen DNA-Analysen wollen Biologen das Verhalten des Menschen erklären. Doch vermeintliche Entdeckungen wie Schwulen-, Dikatoren- oder Krieger-Gene erweisen sich als Unfug. Stattdessen erkennen Forscher die Rolle der Umwelt: Erfahrungen prägen das Erbgut.
  • Ein Meilenstein der Altersforschung
    Matthias Platzer, 55, Genetiker am Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena, über eine neue US-Studie, die genetische Ursachen der Langlebigkeit entdeckt hat. SPIEGEL: Herr Platzer, die Forscher um Paola Sebastiani von der Boston University hab...
  • Wissenschaftler knacken Methusalem-Gene
    Sie suchten das Geheimnis des gesunden Alterns und durchforsteten das Erbgut von mehr als tausend Greisen. Jetzt haben Forscher entdeckt: 150 Genvarianten sorgen für ein langes Leben. Wer viele davon trägt, hat gute Chancen auf den hundertsten Geburtstag.
  • Wir wissen nichts
    Der Genomforscher Craig Venter über ein Jahrzehnt Forschung am menschlichen Erbgut, den Irrglauben an die Allmacht der Gene und die Massenproduktion künstlicher Lebensformen. SPIEGEL: Herr Venter, als die Elite der Genforscher einst die Entschlüsse...
  • Auf der Suche nach dem Exzess-Gen
    Wissenschaftler untersuchen das Erbgut von Ozzy Osbourne - warum kann sein Körper Ausschweifungen so gut wegstecken? Außerdem: In Dänemark entsteht eine Kopie von Elvis' Villa. Und auf Malta soll ein Depeche-Mode-Musical aufgeführt werden.
  • Forscher entziffern erstmals Erbgut einer ganzen Familie
    Bisher wurden nur wenige menschliche Genome entziffert, nun haben Wissenschaftler den Erbgut-Code einer ganzen Familie ausgelesen und miteinander verglichen. Die DNA-Sequenzen von Eltern und Kindern hielten einige Überraschungen parat.
  • Forscher entdecken Temperaturfühler von Pflanzen
    Steigende Temperaturen bedrohen mitunter die Ernteerträge etwa von Getreide. Wissenschaftler haben jetzt den genetischen Temperatursensor von Pflanzen entdeckt. Ihre Erkenntnisse sollen helfen, Getreidearten zu züchten, die dem Klimawandel trotzen können.
  • Wie sich das Erbgut organisiert
    Drei Milliarden Buchstaben lang ist die DNA des Menschen. Wie regelt die Zelle diese Masse an Informationen? Erstmals haben Forscher nun eine Steuerungskarte des Erbguts erstellt - und dabei einen wichtigen Unterschied zwischen spezialisierten Körperzellen und Alleskönner-Stammzellen gefunden.
  • Hüpfende Gene verändern Nervenzell-Erbgut
    Jede Zelle besitzt eine vollständige Kopie des Erbguts, die DNA aller Körperzellen sollte demnach gleich sein. Hüpfende Gene allerdings vermehren sich darin und verändern es. Bei Nervenzellen sind sie offenbar besonders aktiv - und könnten eine noch unbekannte Rolle spielen.