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SPIEGEL ONLINE - Wissenschaft - Klimawandel

Nachrichten aus der Wissenschaft über Mensch und Technik, Natur und Weltall. Aktuelle Reportagen, Analysen, Interviews.
Letzte Aktualisierung: 22.05.2012 03:25:53
  • Seegraswiesen setzen große Mengen CO2 frei
    Die Seegraswiesen der Meere und Ozeane speichern riesige Mengen Kohlenstoff. Die Erderwärmung setzt den Meerespflanzen jedoch zu - Millionen Tonnen Kohlendioxid gelangen so jedes Jahr in die Atmosphäre.
  • Wir verlieren den Planeten
    Die Umweltbewegung verliert an Schlagkraft, Regierungen drücken sich um den Klimaschutz. Der Greenpeace-Chef gibt sich dennoch kämpferisch. Im Interview erläutert Kumi Naidoo seine Strategie für eine grüne Wirtschaftspolitik - und wie Gott ihm dabei helfen soll.
  • Forscher fürchten Eisbarrieren-Bruch in der Antarktis
    Die Eispanzer der Antarktis galten bisher als kaum verwundbar. Doch auch ihnen droht - wie der Arktis - eine dramatische Schmelze, wie mehrere Studien besagen. Warme Wasserströme werden demnach das Schelfeis von unten auftauen und gewaltige Inlandeis-Mengen ins Meer rutschen lassen.
  • Rettet die Welt mit Verschmutzungsrechten!
    Wer das Klima verbessern will und deshalb Ökostrom-Kunde wird, hat keine Ahnung vom Energiemarkt-Dschungel. Denn dadurch pusten die Kraftwerke kein Gramm weniger C02 aus ihren Schloten. Dann lieber den Feind an seiner empfindlichsten Stelle schlagen: Kauft Emissionszertifikate.
  • Forscher fürchten Halbierung des Pflanzen-Lebensraums
    Die Erderwärmung bedroht die Artenvielfalt in den Alpen - und das auf besonders tückische Art. Modellrechnungen zeigen, dass die Lebensräume vieler Pflanzen anfangs nur langsam schrumpfen werden, um dann mit rasantem Tempo zu verschwinden.
  • Dinosaurier rülpsten sich die Erde warm
    Sauropoden hatten nicht nur gigantische Körper. Auch ihre Rülpser und Blähungen müssen epische Wucht besessen haben, vermuten Forscher - und haben jetzt den dazugehörigen Klimagas-Ausstoß berechnet. Das Ergebnis: Frieren mussten die Urzeitriesen offenbar nicht.
  • Schwächelnde Sonne löste antike Kälteperiode aus
    Wie stark beeinflusst die Sonne das Klima auf der Erde? Forscher konnten jetzt anhand von Bohrkernen aus einem See in der Eifel nachweisen, dass eine Schwächeperiode der Sonnenaktivität vor 2800 Jahren eine Kälteperiode ausgelöst hat.
  • Beschleunigter Wasserkreislauf bedroht Ökosysteme
    Die Erderwärmung hat offenbar eine bisher unterschätzte, gefährliche Folge: Der Kreislauf von Verdunstung und Niederschlag beschleunigt sich dramatisch. Trockene Gegenden werden noch trockener, in regenreichen Regionen drohen enorme Niederschläge.
  • Tigermücken erobern Europa
    In Südostasien heimische Stechmücken breiten sich in Europa immer weiter aus, belegt eine neue Studie. Grund für die Invasion ist der Klimawandel. Die Insekten übertragen gefährliche Tropenkrankheiten. Auch Deutschland gehört zu den Risikoländern.
  • Mediziner warnen vor steigender Pollenbelastung
    Die Pollenmenge in der Luft steigt europaweit deutlich: In Städten lag der Zuwachs zuletzt bei drei Prozent pro Jahr. Wissenschaftler vermuten den Klimawandel als wahrscheinlichste Ursache - und warnen vor einer Zunahme von Allergien.
  • Deutscher Treibhausgas-Ausstoß sinkt
    Passable Bilanz dank mildem Winter: Deutschlands Treibhausgas-Ausstoß ist im vergangenen Jahr um rund zwei Prozent zurückgegangen. Daran konnten auch Wirtschaftsaufschwung und das Aus von acht Atommeilern nichts ändern. Doch die Zukunftsprognosen sind weniger gut.
  • Deutschland droht Klimaschutzziele zu verfehlen
    Die Wirtschaft wächst einfach zu stark: Deutschland droht an den selbst gesteckten Zielen zur Vermeidung von Kohlendioxid zu scheitern. Der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge sinken die CO2-Emissionen nicht schnell genug, um die Reduktionsziele für 2020 zu erreichen.
  • Satellit dokumentiert zehn Jahre Eisschmelze
    Die Bilanz der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa ist alarmierend: Seit 2002 hat das Larsen-B-Eisschelf in der Antarktis drei Viertel der Eisfläche verloren. Beobachtet hat dies der Satellit "Envisat". Schuld an der Schmelze ist die Erderwärmung.
  • Alge trotzt dem Klimawandel mit rasanter Evolution
    Gute Nachricht von deutschen Forschern: Die weit verbreiteten Kalkalgen können sich besser als vermutet an saurer werdende Ozeane anpassen. Die Einzeller sind ein zentrales Element der Nahrungskette. Doch Experten warnen - vielen anderen Meeresbewohnern wird dies nicht gelingen.
  • Kleine Veränderungen geben der Erde Hitzeschocks
    Die Bahn der Erde um die Sonne verändert sich regelmäßig. Der kleine Effekt hat in der Vergangenheit extreme Klimaerwärmungen ausgelöst, wie zwei neue Studien belegen. Jetzt könnte der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoß dafür sorgen, dass erneut eine kritische Schwelle überschritten wird.
  • Weiblicher Ernährungsstil besser für die Umwelt
    Frauen ernähren sich nicht nur gesünder als Männer. Wie Forscher aus Halle ermittelt haben, schont der weibliche Ess-Stil auch die Umwelt. Würden alle Deutschen ihrem Vorbild folgen, wären gleich mehrere Klimaziele gewonnen.
  • Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland geht zurück
    Trotz Atomausstieg und starker Konjunktur: Industrie und Energieversorger in Deutschland haben 2011 weniger Kohlendioxid ausgestoßen als im Vorjahr - und blieben unter der erlaubten Grenze.
  • Extremwetter trägt Handschrift des Menschen
    Rekord-Regenfälle, extreme Stürme, Hitzewellen: Wie viel davon beruht auf natürlichen Schwankungen, wie viel auf dem Einfluss des Menschen? Forscher haben jetzt die vergangenen zehn Jahre analysiert. Das Ergebnis: Ohne das Zutun des Menschen sind die Wetterkapriolen nicht mehr erklärbar.
  • Planwirtschaft ist kein böses Wort mehr
    Krise schlägt Klima: Die Sorge um die Staatsschulden hat die Erderwärmung von der Agenda verdrängt. Südkorea will das ändern, das Land sieht sich als Vorbild für grünes Wachstum. Im Interview spricht Ex-Premier Han Seung-soo über den deutschen Atomausstieg und ökologische Fünf-Jahres-Pläne.
  • Wir lassen uns nicht erpressen
    EU-Kommissarin Connie Hedegaard verteidigt CO2-Abgabe für Airlines. Im Streit um die europaweite CO2-Abgabe für Fluglinien geht Wirtschaftsminister Philipp Rösler auf Distanz zu Brüssel. Die internationale Kritik an der Steuer müsse "ernst genommen...
  • Grönland-Eis könnte komplett abschmelzen
    Der mächtige Eispanzer auf Grönland ist stärker gefährdet, als Forscher bislang glaubten. Laut einer neuen Simulation droht ein vollständiges Abschmelzen schon bei einer Erderwärmung von 1,6 Grad Celsius. Der weltweite Meeresspiegel würde dann um etliche Meter steigen.
  • Polen kippt EU-Klimafahrplan
    Die Regierung in Warschau stellt sich quer: Beim Umweltgipfel in Brüssel hat sich Polen als einziges Land gegen die europäischen CO2-Sparziele ausgesprochen. Das EU-Mitglied setzt weiter auf seine Kohlekraftwerke - zum Ärgernis der Umweltschützer.
  • Bittbrief der Milliardäre
    Weniger Geld für Energiewende. Die Bundesregierung kürzt die Fördermittel für die Energiewende drastisch. Sie sollten durch Einnahmen aus dem CO2-Emissionshandel finanziert werden, die jedoch erheblich niedriger ausfallen als erwartet. Deshalb sink...
  • Erwärmung schrumpfte Pferde auf Katzenformat
    Steigt die globale Temperatur, sinkt die Körpergröße: Der Klimawandel lässt Tiere offenbar schrumpfen. Bei heute lebenden Arten wurde der Effekt bereits entdeckt, vor Jahrmillionen aber ließ die Erwärmung Urpferde auf Katzengröße verkümmern.
  • Klimaforscher entwendet Geheimpapiere von Lobbygruppe
    Die Dokumente sollten die Machenschaften der Industrielobby aufdecken - doch nun blamieren sie ihren Enthüller: Der renommierte Klimatologe Peter Gleick hat sich unter falschem Namen Dokumente einer Lobbygruppe verschafft. Er leitete eine Gruppe für wissenschaftliche Ethik.