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Aktuelle Nachrichten aus der Champions League
Letzte Aktualisierung: 22.05.2012 23:43:58
- 22.05.2012, 10:43 - Gauck zeigt Verständnis für Schweinsteigers verpassten Handschlag
Bundespräsident Joachim Gauck hat mit Nachsicht auf den verpassten Handschlag von Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger nach der Niederlage im Finale der Champions League reagiert. "Das war total okay", sagte Gauck dem Hörfunksender Antenne Bayern. "Er muss sich nicht entschuldigen. Es ist alles von mir verstanden." Nach der Finalniederlage von Bayern München am Samstag gegen den FC Chelsea war Schweinsteiger bei der Siegerehrung mit gesenktem Blick an Gauck vorbeigelaufen, ohne ihm die Hand zu geben. "Ich möchte mich beim Bundespräsidenten dafür entschuldigen", betonte Schweinsteiger, der im Elfmeterschießen den letzten Bayern-Strafstoß verschossen hatte. "Ich habe in diesen Momenten, nach dieser großen Enttäuschung nichts mehr um mich herum wahrgenommen. Ich war verzweifelt, enttäuscht, wie paralysiert." (dpa)
- 21.05.2012, 19:20 - Rummenigge bedankt sich bei den Fans
Karl-Heinz Rummenigge hat sich bei den Fans des FC Bayern für deren Verhalten während und nach der dramatischen Finalniederlage in der Champions League "herzlich" bedankt. "Wir sind stolz auf unsere Anhänger", erklärte der Vorstandsvorsitzende am Montag auf der Homepage des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "Fast alles war wunderbar. Nur leider war das Wichtigste - der Sieg - unserer Mannschaft nicht vergönnt", betonte Rummenigge zwei Tage nach der 3:4-Niederlage im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea beim Finale dahoam in München. (dpa)
- 21.05.2012, 15:41 - Schweinsteiger entschuldigt sich bei Bundespräsident Gauck
Bastian Schweinsteiger hat sich nach dem verpassten Handschlag bei Bundespräsident Joachim Gauck entschuldigt. "Ich habe in diesen Momenten nach dieser großen Enttäuschung nichts mehr um mich herum wahrgenommen", teilte Schweinsteiger in einer Presseerklärung des FC Bayern mit. Nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea im eigenen Stadion sei er "verzweifelt, enttäuscht, wie paralysiert" gewesen. Die Hand des Bundespräsidenten habe er gar nicht erst gesehen. Bei der Siegerehrung war Schweinsteiger mit gesenktem Blick an Gauck vorbeigelaufen, ohne ihm die Hand zu geben. "Ich möchte mich beim Bundespräsidenten dafür entschuldigen", betonte Schweinsteiger, der im Elfmeterschießen gegen Chelsea den letzten Bayern-Strafstoß verschossen hatte. (dpa)
- 21.05.2012, 13:07 - Paul Breitner kritisiert Bayern-Spieler nach verlorenem Elfmeterschießen
Bayern-Chefberater Paul Breitner hat die Münchner Profis nach der bitteren Niederlage im Champions-League-Finale kritisiert. "Einige Spieler wollten dieses Elfmeterschießen anscheinend nicht in die richtigen Bahnen lenken", sagte er dem Bayerischen Rundfunk. "Ich bin tief traurig und maßlos enttäuscht, dass Spieler es zulassen, dass ein erst kurz vorher eingewechselter Ivica Olic, der überhaupt noch nicht warmgelaufen ist, einen Elfmeter schießen muss", meckerte der 60-Jährige nach der Pleite im eigenen Stadion gegen die Engländer vom FC Chelsea. Auch die Entscheidung, Torwart Manuel Neuer schießen zu lassen, sei unglücklich gewesen. (dpa)
- 21.05.2012, 09:35 - Cech wusste, wie Robben schießt
Arjen Robben war einer der großen Verlierer des Champions League-Finales. Der Niederländer verschoss den Elfmeter in der Verlängerung. "Ich wollte knochenhart schießen, erklärte er später seine Taktik beim Strafstoß laut abendzeitung-muenchen.de. Sein Gegenüber wusste allerdings, was Robben vorhatte. "Ich wusste, dass Arjen hart schießt, erklärte Petr Cech. "Je später ein Elfmeter geschossen wird, desto eher entscheidet sich ein Spieler für die Kraft, nicht für die Technik. Der Torhüter von Chelsea bewies einmal mehr, dass er zu den besten Keepern der Welt gehört. Arjen Robben wollte nach dem Spiel nur noch weg. "Am liebsten möchte ich für eine Woche auf eine unbewohnte Insel, meinte Robben.
- 21.05.2012, 09:01 - Zoff vor dem Elfmeterschießen um Tymoshchuk
Vor dem Elfmeterschießen im Champions League-Finale zwischen Bayern München und Chelsea war es zu hitzigen Szenen gekommen. Thomas Müller hatte auf Anatoliy Tymoshchuk eingeredet, ihn angeschrien und ihn sogar weggeschubst. Doch der erfahrene Ukrainer (113 Länderspiele) wollte nicht schießen. Auch Toni Kroos weigerte sich, Arjen Robben verständlicherweise auch. Deshalb musste Manuel Neuer selbst als Schütze antreten. Er hatte nur vergessen, wann er an der Reihe war. Gomez und Teamkollegen gestikulierten von der Mitte aus, dass er an der Reihe sei. Neuer: "Ich hatte gedacht, dass ich einen später schieße. Als dann keiner kam, war mir klar, dass ich dran bin, so der Keeper laut tz-online.de. Neuer verwandelte sicher.
- 20.05.2012, 17:26 - West-London feiert Chelsea
Zehntausende Fans des frischgebackenen Champions-League-Gewinners FC Chelsea sind im Westen Londons zusammengekommen, um ihre Fußballhelden zu feiern. Mit Sprechchören und Jubelgesängen stimmten sie sich auf den Empfang der Mannschaft um Finalheld Didier Drogba ein. Das Team von Interimstrainer Roberto DiMatteo präsentierte in einem offenen Doppeldeckerbus bei einer Jubelparade seinen Anhängern die Trophäe. Bereits am Samstagabend unmittelbar nach Drogbas verwandeltem Elfmeter war es in Londoner Pubs zu Jubelszenen gekommen. Tausende Anhänger des Großstadtclubs verwandelten den Westen der Stadt in ein Meer aus blau. Obwohl London neben dem FC Chelsea mit dem FC Arsenal, und Tottenham Hotspur weitere Topclubs hat, konnte noch keiner der Vereine die wichtigste europäische Fußball-Trophäe erringen. Im Nord-Londoner Stadtteil Tottenham herrschte am Sonntag Trauerstimmung. Die Spurs hätten als Vierplatzierter der Premier League noch eine Chance auf die Champions League Qualifikation gehabt, wenn Chelsea das Finale in München verloren hätte. So werden im nächsten Jahr neben dem Titelverteidiger Meister Manchester City sowie Manchester United und der FC Arsenal in der Königsklasse antreten. (dpa)
- 20.05.2012, 16:30 - Merkel zeigt sich ''traurig''
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich "traurig" über die knappe Niederlage des FC Bayern München im Finale der Fußball-Champions-League geäußert. "Bayern hat über weite Strecken ein tolles Spiel geliefert", sagte Merkel der Bild nach dem 3:4 der Münchner im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea. "Wie viele andere war ich wirklich traurig, dass es am Ende so knapp nicht gereicht hat." Die Kanzlerin hatte beim G8-Gipfel im Camp David zeitweise zusammen mit dem britischen Premierminister David Cameron in einem Nebenraum das Endspiel der Königsklasse verfolgt. (dpa)
- 20.05.2012, 16:17 - Arnesen: ''Freue mich für Roman Abramowitsch''
Sportdirektor Frank Arnesen vom Hamburger SV hat seine Freude über den Champions-League-Sieg seines Ex-Clubs FC Chelsea zum Ausdruck gebracht. "Das ist wunderschön für Chelsea. Ich habe da sechs Jahre gearbeitet und freue mich vor allem für Roman Abramowitsch. Er hat viel eigenes Geld investiert, davor habe ich großen Respekt", sagte der ehemalige Scouting-Chef des Londoner Fußball-Spitzenclubs am Sonntag in Hamburg. Zugleich sprach Arnesen den unglücklich unterlegenen Münchnern, die zuvor in Meisterschaft und DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund den Kürzeren gezogen hatten und ihre dritte Titelchance ungenutzt ließen, Trost zu. "Die Bayern-Spieler sind jung genug, um noch zwei, drei Jahre in solch einem Finale zu spielen. Bei der Nationalmannschaft müssen die Dortmunder nun die Bayern aufrichten", meinte der Däne mit Blick auf die anstehende Vorbereitung auf die Europameisterschaft. (dpa)
- 20.05.2012, 15:18 - Chelsea will Gespräche mit Drogba aufnehmen
Der FC Chelsea hat Gespräche mit Stürmerstar Didier Drogba in dieser Woche über einen möglichen neuen Vertrag bestätigt. "Wir müssen machen, was das beste für Chelsea ist und Didier muss machen, was für ihn das beste ist", wurde der Vorstandsvorsitzende Bruce Buck einen Tag nach Drogbas glorreichem Auftritt im Finale der Champions League in britischen Medien zitiert. Geschäftsführer Ron Gourlay werde sich diese Woche mit Drogbas Berater zusammensetzen. Dem Vernehmen nach soll die Laufzeit eines neuen Vertrags der Knackpunkt sein. Drogba reklamiert wohl einen Kontrakt über zwei Jahre, der Club bot dem 34-Jährigen angeblich bislang nur einen 12-Monatsvertrag an. Auch im Fall von Trainer Roberto di Matteo gab es zwar viel Lob vom Verein. Ein klares Bekenntnis für eine künftige Anstellung als Chefcoach blieb aber aus, obwohl der 41-Jährige in seinen rund zweieinhalb Monaten als Interimstrainer den FA-Cup und die Champions League mit Chelsea gewann. "Er hat einen großartigen Job gemacht", sagte Buck. Di Matteo habe den Spielern das Selbstvertrauen zurückgegeben. Ob er dafür mit einem neuen Vertrag belohnt wird, soll bis zum 18. Juli feststehen, wenn Chelsea auf Vorbereitungstour geht. (dpa)