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Aktuelle Nachrichten aus der deutschen Regionalliga
Letzte Aktualisierung: 23.05.2012 00:02:31
- 22.05.2012, 12:31 - Essen behält Solidaritätsgelder aus dem Özil-Transfer
Rot-Weiss Essen darf seinen Anteil am Millionentransfer von Nationalspieler Mesut Özil von Werder Bremen zu Real Madrid behalten. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden. Es wies eine Klage des Insolvenzverwalters des früheren RWE-Vorstands Stefan Meutsch als unbegründet ab (AZ: 6 O 329/11). Es bestehe kein Anspruch des Klägers auf Auszahlung der insgesamt 255.000 Euro, betonte der Richter. Dabei handelt es sich um den vom Weltverband FIFA bei einem Transfer vorgeschriebenen und der Ablösesumme angemessenen Solidaritätsbeitrag für die Vereine, die an der Ausbildung des Spielers beteiligt waren. Özil spielte von 2000 bis 2005 für Rot-Weiss-Essen. Daher stehen RWE nach den FIFA-Statuten als Solidaritätsbeitrag 1,5 Prozent der von Real Madrid an Werder Bremen gezahlten Ablösesumme von 15 Millionen Euro zu. Das Geld gehöre in die Konkursmasse der Pleitefirma des Ex-Vereinsvorstands, meinte der Insolvenzverwalter und klagte. Anlass waren Zahlungen von Meutschs früherer Firma an den Verein. Über die Vereinigten Verlagsanstalten (VVA) waren zwischen 2007 und 2009 die Gehälter einiger Spieler von RWE gezahlt worden. Als Sicherheit wurden Meutsch in zwei Verträgen aus 2008 und 2009 die Erlöse aus Spielerverkäufen zugesichert. (dpa)
- 20.05.2012, 13:56 - Essener Spieler bestreiten Wettmanipulation
Die drei unter Wettmanipulations-Verdacht geratenen Spieler des Regionalligisten Rot-Weiß Essen haben jede Schuld von sich gewiesen. "Wir möchten direkt betonen, dass wir uns in keiner Form an einer Spiel- oder Wettmanipulation beteiligt haben", hieß es in einer am Wochenende verbreiteten Erklärung der Spieler Dirk Jasmund, Güngör Kaya und Kevin Lehmann. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen die Spieler Ermittlungen wegen des Verdachts unerlaubter Wetten aufgenommen. Der Verband war von dem Essener Club darüber informiert worden, dass drei Spieler anlässlich des Heimspiels am 5. Mai gegen Borussia Dortmund II (Endstand 0:4) gegen ihren Verein gewettet hätten. (dpa)
- 19.05.2012, 16:24 - Dortmund II und der Hallesche FC steigen auf
Die zweite Mannschaft des deutschen Meisters Borussia Dortmund und der Hallesche FC haben beim Regionalliga-Saisonfinale den Aufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht. Die Borussen verteidigten in der Staffel West dank eines 5:3 (3:1)-Auswärtssieges beim Wuppertaler SV ihren Ein-Punkte-Vorsprung vor den Sportfreunden Lotte. Dem Verfolger nutzte auch der 2:1 (0:0)-Heimsieg gegen den SC Wiedenbrück 2000 nichts mehr. In der Nord-Staffel reichte Halle gegen RB Leipzig ein 0:0, um nach zwanzigjähriger Abstinenz wieder in den bezahlten Fußball zurückzukehren. Zudem spielte den Saalestädtern Verfolger Holstein Kiel in die Karten. Denn der einzig noch verbliebene Rivale, mit einem Punkt Rückstand auf den HFC in den entscheidenden 34. Spieltag gegangen, verlor beim VfL Wolfsburg II mit 1:4 (0:3). Damit hat Halle in den Endabrechnung zwei Punkte Vorsprung auf die Norddeutschen. (dpa)
- 19.05.2012, 09:23 - Unerlaubte Wetten: DFB ermittelt gegen Rot-Weiss Essen
Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen drei Spieler des Regionalligisten Rot-Weiss Essen Ermittlungen wegen des Verdachts unerlaubter Wetten aufgenommen. Der Verband war nach eigenen Angaben vom Freitag von dem Club darüber informiert worden, dass drei Spieler anlässlich des Heimspiels am 5. Mai gegen Borussia Dortmund II (Endstand 0:4) gegen ihren Verein gewettet haben. (dpa)
- 12.05.2012, 15:34 - Kiel und Halle spielen um Aufstieg - RB Leipzig ohne Chance
In der Regionalliga Nord fällt die Entscheidung um den Aufstieg in die 3. Liga erst am letzten Spieltag. Der Hallesche FC vergab beim ZFC Meuselwitz die große Chance vorab aufzusteigen. Der Tabellenführer verlor mit 0:1, steht mit 76 Punkten aber weiter auf Rang eins. Direkt dahinter folgt Holstein Kiel nach dem 2:1-Sieg gegen Halberstadt mit 75 Punkten. Aus dem Rennen ist RB Leipzig (72) nach dem 2:2 gegen die Reserve des VfL Wolfsburg. Umso bitterer für die Leipziger, da am letzten Spieltag die Auswärtspartie in Halle ansteht. Die Kieler treffen auf Wolfsburg.
- 22.04.2012, 10:08 - Trier-Fans verwüsten Rastplatz - Polizei gibt Warnschuss ab
Randalierende Fußballfans des Vereins Eintracht Trier haben auf ihrer Heimreise aus Wuppertal einen Rastplatz nahe Weilerswist (Kreis Euskirchen) verwüstet. Als die Polizei den Bus später stoppte, wurden die Beamten mit Flaschen beworfen. Diese hätten sich mit Pfefferspray zur Wehr gesetzt und einen Warnschuss in die Luft abgefeuert, teilte die Polizei in Köln mit. Erst mit dem Einsatz starker Polizeikräfte konnte die Situation beruhigt werden. Drei Polizisten trugen leichte Verletzungen davon. Wegen mangelnder Haftgründe wurden alle Randalierer später wieder auf freien Fuß gesetzt. Über die Höhe des Sachschadens lagen zunächst keine Angaben vor. Das Spiel in der Regionalliga West zwischen dem Wuppertaler SV und Eintracht Trier endete 2:1. (dpa)
- 09.03.2012, 16:14 - Sechs Punkte Abzug für Wilhelmshaven
Der niedersächsische Viertligist SV Wilhelmshaven bekommt in der laufenden Saison sechs Punkte abgezogen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mit. Der DFB setzte damit eine Entscheidung des Weltverbandes FIFA um. Wilhelmshaven rutscht durch den Beschluss mit nur noch 14 Punkten auf den letzten Platz der Regionalliga Nord. In Abstiegsnot gerät der Club aber nicht. In diesem Jahr gibt es wegen der Ligenreform keinen Absteiger. Hintergrund der Strafe ist die Verpflichtung des argentinischen Spielers Sergio Sagarzazu im Jahr 2007. Laut FIFA seien mit dem Transfer Ausbildungsentschädigungen für die argentinischen Clubs River Plate und Atletico Excursionistas fällig geworden. Offenbar hat Wilhelmshaven aber bis heute nicht bezahlt. Die Forderungen der Clubs waren inzwischen durch einen Spruch des internationalen Sportgerichtes CAS noch einmal bestätigt worden. (dpa)
- 30.01.2012, 15:53 - RB Leipzig holt österreichischen Nationalspieler
Der ambitionierte Viertligist RasenBallsport Leipzig hat den österreichischen Nationalspieler Roman Wallner verpflichtet. Der 29 Jahre alte Stürmer wechselt mit sofortiger Wirkung vom Red Bull Salzburg in die Messestadt, teilte der Verein mit. Wallner, der 2001 Österreichs Fußballer des Jahres war und auch schon bei Hannover 96 (2004/2005) in der Bundesliga spielte, wird am Donnerstag erstmals mit seiner neuen Mannschaft in Leipzig trainieren. "Das ist eine große Herausforderung, wo man einiges aufbauen kann", sagte Wallner, der schon für mehrere Top-Clubs in Österreich spielte und insgesamt 278 Partien in der österreichischen Bundesliga (92 Tore) bestritt. Zudem absolvierte der gebürtige Grazer 29 Länderspiele und erzielte dabei sieben Tore. (dpa)
- 23.11.2011, 18:14 - Vertrag zwischen Magdeburg und Bauer aufgelöst
Der von vermummten Fans bedrohte Fußballer Daniel Bauer und Regionalligist 1. FC Magdeburg gehen endgültig getrennte Wege. Der Verein und Bauer einigen sich auf die Auflösung des Vertrages, teilte der Club mit. Bauer hat das Angebot des 1. FC Magdeburg auf Vertragsbeendigung zum 31. Dezember 2011 bei sofortiger Freistellung angenommen. Über die konkreten Vereinbarungsmodalitäten haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Nach seiner Rückkehr in den Trainingsbetrieb hatte der Ex-Kapitän bereits in der vergangenen Woche die Vereinsführung gebeten, das Vertragsverhältnis vorzeitig zu beenden. Bauer war vor drei Wochen vor seiner Haustür von vermummten Fans verbal attackiert worden. Danach hatte er Magdeburg verlassen und war vorübergehend in seiner Heimat in der Nähe von Koblenz untergetaucht. (dpa)
- 17.11.2011, 10:46 - Magdeburg löst Vertrag mit bedrohtem Spieler auf
Der 1. FC Magdeburg löst den Vertrag mit den von angeblichen Fans bedrohten Spieler Daniel Bauer auf. Präsident Peter Fechner bestätigte der "Magdeburger Volksstimme", dass der Klub einer Bitte Bauers entsprechen werde. "Wir werden Daniel Bauer ein faires Angebot unterbreiten. Außerdem ist beabsichtigt, ihn sofort freizustellen", sagte Fechner. Der Vertrag zwischen Bauer und dem früheren Europapokalsieger soll dann zum Jahresende auslaufen. Bauer war vor gut zwei Wochen aus Magdeburg geflüchtet, nachdem er von zehn als FCM-Fans verkleideten Männern vor der eigenen Wohnung bedroht worden war. Sportchef Detlef Ullrich hatte nach Bauers Rückkehr nach Magdeburg betont, man wolle den Spieler halten. Das erste Training nach seiner Rückkehr hatte Bauer in dieser Woche unter Personenschutz absolviert. (dapd)